Hey Ticro, danke dass der Zufall mich auf Deine Seiten bei Substack gebracht hat und Danke für Deine geniale messerscharfe Beschreibung unseres IST-Zustandes. Deine Texte sind außergewöhnlich und ich bin schwer beeindruckt, wie Du Dinge, Analysen und Beschreibungen auf den Punkt bringst ohne anzuklagen und trotzdem den Finger in die vielen Wunden unseres Lebenswandels und Seins steckst und nicht locker lässt, Veränderungen durch Objektivierung zu erzeugen. Zumindest bei mir hat es das und ich bin mit meinem Kaffekonsum auf 1 Tasse runter und mein Tiefschlaf hat sich Oura gemessen deutlich verbessert. Morgen geht es dann ohne. Ein Meilenstein für mich und Deine Texte haben mir meinen bequemen Selbstbetrug klargemacht und keinen Ausweg gelassen. Und das Verrückte ist dass Du es ohne Anklage und Vorwurf geschrieben hast und man sich fast liebevoll ertappt fühlt. Dann fällt das Erkennen und Annehmen mir leichter und es ist schon fast wie eine Entdeckung meines Selbst und das ist ein Abenteuer, was mich immer wieder fasziniert.
Danke Dir für viele Erkenntnisse und bleibe dran weiter so zu schreiben. Zumal wenn es Dir persönlich das Leben rettet. Du wirst gelesen, verstanden, inspirierst andere und damit schaffst Du einen Mehrwert für andere und dass ist neben dem Selbst-Zweck ein gewichtiges weiteres Argument, um am Leben zu sein und auch zu bleiben. Danke Dir!
Jetzt knapp 2 Wochen ohne Kaffee und ich lebe noch… Dank Deines Artikels wir bereits berichtet, hat es „irgendwie“ Klick gemacht und ich habe aufgehört mit dem jahrzehntelangen Kaffeekonsum (oder eher passend -missbrauch). Und das Verrückte ist, ich vermisse ihn nicht einmal mehr und als ich ihn heute mal wieder testen wollte, schmeckte er nicht mal mehr. Wie kommt das? Suchtzentrum abgestellt? Erstaunlich was Deine Abhandlung erreicht hat bei mir und dafür bin ich sehr dankbar! Wenn geschriebene Worte solche Energie haben sollten wir sie nicht der KI überlassen! Weiter so!
Die Rezeptoren normalisieren sich, plötzlich schmeckt die Substanz so, wie sie ist: bitter, ohne neurochemischen Bonus. Das ist bei vielen Substanzen so, Alkohol vor allem. Das Suchtgehirn hat aufgehört, den Geschmack zu fälschen.
Es schmeckt fast wieder so, als probierte man es zum ersten Mal: eklig.
Danke für Deine Anerkennung. Und ich bin sehr gespannt auf Dein Buch! Der Weg geht außer übers Wissen über das Herz und Deine Texte haben beides, wie es mir nun klar wird. Deswegen sprechen sie mich wohl besonders an.
Dass du nicht nur gelesen, sondern gehandelt hast, ist mehr wert als jede Debatte in der Kommentarsektion. Von mehreren Tassen auf eine, Tiefschlaf messbar besser, morgen null. Dein Körper hat angefangen, sich zu reparieren.
Dass es sich wie Entdeckung anfühlt, freut mich.
Genauso ist es gedacht.
Und ja, natürlich bleibe ich dran. Auch deshalb schreibe ich gerade an einem Buch, das tiefer geht. Viele Süchte, nicht nur Koffein, und der Weg, sich für immer von ihnen zu befreien.
Das Koffein-Molekül ist identisch, egal ob es aus Kaffee, grünem Tee oder Guarana kommt. Dem Adenosin-Rezeptor ist die Quelle egal.
Der Unterschied ist die Dosis. Eine Tasse grüner Tee enthält 30 bis 50 Milligramm Koffein, Kaffee je nach Zubereitung 80 bis 200. Wer eine Tasse grünen Tee trinkt, nimmt weniger Gift auf als jemand, der drei Espressi kippt. Weniger Vasokonstriktion, weniger Tiefschlafstörung, weniger Entzugsdruck. Das L-Theanin im grünen Tee dämpft zusätzlich die Stressantwort, die Koffein allein auslöst.
Aber “weniger schädlich” ist nicht “gesund”. Es ist nur weniger schädlich. Und die Mechanismen, die ich im Text beschreibe, greifen ab dem ersten Milligramm.
Ich habe mal ein Buch (Fit for Life) auf dem Flohmarkt (vor Jahren) gekauft und das öffnete mir die Augen, nicht nur was Kaffee angeht.
Wie sehr Kaffee den Körper übersäuert - falsche Zusammenstellung von Nahrungsmitteln, die müde machen - wie süchtig er macht - und dass eine Tasse Kaffee 24 Stunden braucht, um die Nieren zu passieren. )
Ich muss sagen, ich trank Kaffee, weil ich schon immer einen niedrigen Blutdruck hatte (schon als Kind) und manchmal bekam ich einen leichten Kaffee, damit ich überhaupt zur Schule gehen konnte. Heute denke ich, dass das Umfeld mir so viel Energie geraubt hatte.
Ich trinke nur Kaffee, wenn ich viel unter Menschen bin, die anstrengend sind, und das sagt ja alles. :)
Dein letzter Satz ist ehrlicher als die meisten Studien. Du greifst zum Koffein, wenn Menschen dich anstrengen. Das kenne ich auch.
Zur Übersäuerungsthese in deinem Buch: Die ist physiologisch nicht haltbar, auch wenn dir das Buch persönlich geholfen hat. Mein Text arbeitet mit Nature, PNAS, Molecular Psychiatry. Dieselbe Strenge, die ich an die Gegenseite anlege, schulde ich auch dem, was ich selbst empfehle. Sonst tauschen wir Irrtümer, nicht Erkenntnisse.
Hey Ticro, danke dass der Zufall mich auf Deine Seiten bei Substack gebracht hat und Danke für Deine geniale messerscharfe Beschreibung unseres IST-Zustandes. Deine Texte sind außergewöhnlich und ich bin schwer beeindruckt, wie Du Dinge, Analysen und Beschreibungen auf den Punkt bringst ohne anzuklagen und trotzdem den Finger in die vielen Wunden unseres Lebenswandels und Seins steckst und nicht locker lässt, Veränderungen durch Objektivierung zu erzeugen. Zumindest bei mir hat es das und ich bin mit meinem Kaffekonsum auf 1 Tasse runter und mein Tiefschlaf hat sich Oura gemessen deutlich verbessert. Morgen geht es dann ohne. Ein Meilenstein für mich und Deine Texte haben mir meinen bequemen Selbstbetrug klargemacht und keinen Ausweg gelassen. Und das Verrückte ist dass Du es ohne Anklage und Vorwurf geschrieben hast und man sich fast liebevoll ertappt fühlt. Dann fällt das Erkennen und Annehmen mir leichter und es ist schon fast wie eine Entdeckung meines Selbst und das ist ein Abenteuer, was mich immer wieder fasziniert.
Danke Dir für viele Erkenntnisse und bleibe dran weiter so zu schreiben. Zumal wenn es Dir persönlich das Leben rettet. Du wirst gelesen, verstanden, inspirierst andere und damit schaffst Du einen Mehrwert für andere und dass ist neben dem Selbst-Zweck ein gewichtiges weiteres Argument, um am Leben zu sein und auch zu bleiben. Danke Dir!
Jetzt knapp 2 Wochen ohne Kaffee und ich lebe noch… Dank Deines Artikels wir bereits berichtet, hat es „irgendwie“ Klick gemacht und ich habe aufgehört mit dem jahrzehntelangen Kaffeekonsum (oder eher passend -missbrauch). Und das Verrückte ist, ich vermisse ihn nicht einmal mehr und als ich ihn heute mal wieder testen wollte, schmeckte er nicht mal mehr. Wie kommt das? Suchtzentrum abgestellt? Erstaunlich was Deine Abhandlung erreicht hat bei mir und dafür bin ich sehr dankbar! Wenn geschriebene Worte solche Energie haben sollten wir sie nicht der KI überlassen! Weiter so!
Dein letzter Satz gehört in Stein gemeißelt.
Die Rezeptoren normalisieren sich, plötzlich schmeckt die Substanz so, wie sie ist: bitter, ohne neurochemischen Bonus. Das ist bei vielen Substanzen so, Alkohol vor allem. Das Suchtgehirn hat aufgehört, den Geschmack zu fälschen.
Es schmeckt fast wieder so, als probierte man es zum ersten Mal: eklig.
Vielen lieben Dank. Und liebe Grüße
Danke für Deine Anerkennung. Und ich bin sehr gespannt auf Dein Buch! Der Weg geht außer übers Wissen über das Herz und Deine Texte haben beides, wie es mir nun klar wird. Deswegen sprechen sie mich wohl besonders an.
Alles Gute, Erfolg und viel Erfüllung weiterhin!
Danke sehr. 😊
Wenn du Lust hast, teil gerne deine Erfahrungen. Das ist sehr wertvoll für mich und hilft auch anderen, die noch überlegen.
Danke. Das ist ein schöner Kommentar.
Dass du nicht nur gelesen, sondern gehandelt hast, ist mehr wert als jede Debatte in der Kommentarsektion. Von mehreren Tassen auf eine, Tiefschlaf messbar besser, morgen null. Dein Körper hat angefangen, sich zu reparieren.
Dass es sich wie Entdeckung anfühlt, freut mich.
Genauso ist es gedacht.
Und ja, natürlich bleibe ich dran. Auch deshalb schreibe ich gerade an einem Buch, das tiefer geht. Viele Süchte, nicht nur Koffein, und der Weg, sich für immer von ihnen zu befreien.
Liebe Grüße
hi, wie sieht es denn mit grüntee aus, wie ist der unterschied zu kaffee
Hey. Im Koffein-Text (https://kokos-und-zitrone.de/p/wenn-das-gehirn-die-wahrheit-blockiert) steht dazu ein Abschnitt mit Nachweis.
Das Koffein-Molekül ist identisch, egal ob es aus Kaffee, grünem Tee oder Guarana kommt. Dem Adenosin-Rezeptor ist die Quelle egal.
Der Unterschied ist die Dosis. Eine Tasse grüner Tee enthält 30 bis 50 Milligramm Koffein, Kaffee je nach Zubereitung 80 bis 200. Wer eine Tasse grünen Tee trinkt, nimmt weniger Gift auf als jemand, der drei Espressi kippt. Weniger Vasokonstriktion, weniger Tiefschlafstörung, weniger Entzugsdruck. Das L-Theanin im grünen Tee dämpft zusätzlich die Stressantwort, die Koffein allein auslöst.
Aber “weniger schädlich” ist nicht “gesund”. Es ist nur weniger schädlich. Und die Mechanismen, die ich im Text beschreibe, greifen ab dem ersten Milligramm.
„Debatten mit Gehirnen“ …! Ich bin so dankbar für diesen Blick auf die Welt!
Vielen Dank für deine Arbeit.
Ich habe mal ein Buch (Fit for Life) auf dem Flohmarkt (vor Jahren) gekauft und das öffnete mir die Augen, nicht nur was Kaffee angeht.
Wie sehr Kaffee den Körper übersäuert - falsche Zusammenstellung von Nahrungsmitteln, die müde machen - wie süchtig er macht - und dass eine Tasse Kaffee 24 Stunden braucht, um die Nieren zu passieren. )
Ich muss sagen, ich trank Kaffee, weil ich schon immer einen niedrigen Blutdruck hatte (schon als Kind) und manchmal bekam ich einen leichten Kaffee, damit ich überhaupt zur Schule gehen konnte. Heute denke ich, dass das Umfeld mir so viel Energie geraubt hatte.
Ich trinke nur Kaffee, wenn ich viel unter Menschen bin, die anstrengend sind, und das sagt ja alles. :)
Danke.
Dein letzter Satz ist ehrlicher als die meisten Studien. Du greifst zum Koffein, wenn Menschen dich anstrengen. Das kenne ich auch.
Zur Übersäuerungsthese in deinem Buch: Die ist physiologisch nicht haltbar, auch wenn dir das Buch persönlich geholfen hat. Mein Text arbeitet mit Nature, PNAS, Molecular Psychiatry. Dieselbe Strenge, die ich an die Gegenseite anlege, schulde ich auch dem, was ich selbst empfehle. Sonst tauschen wir Irrtümer, nicht Erkenntnisse.
Liebe Grüße