Es ist die einzige Behandlung, bei der das Haar ausfällt, die Schleimhäute bluten, das Immunsystem kollabiert und der Patient erbricht, bis nichts mehr kommt. Nebenwirkung nennt man das. Therapie nennt man das auch. Den Erfolg misst man daran, ob der Tumor schneller stirbt als der Wirt.
Irgendwann werden unsere Nachfahren auf diese Behandlung schauen wie wir auf Aderlass. Mit diesem Grauen, das man empfindet, wenn man erfährt, dass Ärzte Patienten ausbluten ließen, um sie zu heilen. Dass sie Quecksilber verschrieben, das die Zähne ausfallen ließ und das Gehirn zerfraß. Dass sie Radium als Stärkungsmittel verkauften, bis der Kiefer abfiel. Dass sie hustenden Säuglingen Heroin gaben.
Jedes Mal war die Wissenschaft auf dem neuesten Stand. Jedes Mal wussten es die Ärzte besser. Jedes Mal starben die Patienten an der Behandlung, und jedes Mal schrieb man es der Krankheit zu.
Wir glauben, wir wären schlauer. Wir haben Studien. Wir haben Leitlinien. Wir haben Chemotherapie.
Ich traf sie in der Nehringstraße, eine Freundin von früher, die ich lange nicht gesehen hatte. Sie war immer übergewichtig gewesen, jetzt war sie dünn. Ich wollte gratulieren. Sie sagte, das sei die Chemotherapie.
Ich kannte die Forschungslage nicht und sagte Dinge, die man sagt, wenn man nichts weiß. Ihr Blick bat mich aufzuhören. Ich wusste nicht, dass Krebszellen verhungern können, dass normale Zellen es überleben, dass es ein Heilmittel gibt, das niemanden reich macht und das deshalb niemand erforscht.
Jetzt ist sie tot.
Krebs sieht aus wie eine Übermaschine. In Wirklichkeit ist er so hilflos wie ein Säugling, dem man die Flasche wegnimmt. Nur dass niemand dafür bezahlt wird, sie ihm wegzunehmen. Krebszellen vergären Zucker zu Laktat, auch wenn Sauerstoff da ist.1 Oxidative Phosphorylierung liefert 18-mal mehr Energie. Aber Energie ist nicht das Problem der Krebszelle. Material ist das Problem. Gärung liefert Tempo und Bauteile. Und wer sich teilen will, braucht Kohlenstoffketten für neue Zellwände, DNA, Proteine.
Krebszellen sind zuckersüchtig. Nimmt man ihnen den Zucker, verhungern sie.2 Gibt man ihnen Chemotherapie, stirbt alles. Auch das, was hätte überleben können.
Normale Zellen können umschalten. Wenn Glukose knapp wird, stellt die Leber Ketone aus Fett her. Fett kann das Gehirn nicht erreichen, also macht die Leber es wasserlöslich. Ketone schwimmen durch den Blutkreislauf und versorgen alles, was Energie braucht. Das Gehirn, die Muskeln, das Herz.
Krebszellen tun das nicht.
Ketone schwimmen überall, aber dem Tumor fehlt der Schlüssel. Das Enzym, das Ketone aufschließt, haben Krebszellen verloren. Sie verhungern am gedeckten Tisch.3
Fasten erzwingt den Umschaltvorgang. Glukose, Insulin, Wachstumsfaktoren sinken. Ketone steigen. Der Körper wechselt von Wachstum auf Wartung. Normale Zellen reagieren auf dieses Signal, indem sie in einen Schutzmodus gehen, ihren Stoffwechsel verlangsamen, Reparaturmechanismen aktivieren. Sie werden resistenter gegen Stress und Toxine.4
Krebszellen können das nicht. Die Onkogene befehlen permanentes Wachstum. Die Zelle kann nicht aufhören, selbst wenn nichts mehr da ist. Der Befehl lässt sich nicht abschalten.5 Sie bleiben im Wachstumsmodus.
Ein Kolibri kann nicht überwintern. Nimmt man ihm den Nektar, fällt er tot vom Himmel. Der Bär schläft in der Höhle. Der Kolibri hat keine Höhle.6
Die Forschung nennt das differenzielle Stressresistenz.7 Am Immanuel Krankenhaus Berlin fasteten Krebspatienten 36 Stunden vor und 24 Stunden nach der Chemotherapie.8 Wer fastete, erbrach seltener. Der Unterschied war kostenlos.
Fastenzyklen machen Krebszellen empfindlicher für Chemotherapie.9 Wasserfasten allein heilte nicht. Chemotherapie allein heilte nicht. Die Kombination heilte. Das Wort »replace« steht trotzdem in der Studie.10 Die Forscher sahen, wohin das führt. Und warteten auf Fördergelder, die nie kamen.
Chemotherapie tötet alles, was sich teilt. Krebszellen teilen sich schnell, aber Darmzellen, Haarzellen und Immunzellen auch. Chemo unterscheidet nicht. Sie ist ein Flächenbrand.
Fasten unterscheidet. Die gesunden Zellen gehen in die Höhle. Dann kommt das Feuer und prallt ab. Die Krebszellen stehen schutzlos im Freien.
Bei Neuroblastom-Mausmodellen war Wasserfasten allein so wirksam wie Chemotherapie allein.11 Bei anderen Krebsarten verzögerte Wasserfasten das Tumorwachstum signifikant. Die Mäuse überlebten länger, ohne Gift. Niemand hat die Studie mit Menschen wiederholt. Kein Patent, kein Interesse.
Gewiss, es sind Mausmodelle, keine Humanstudien. Aber Mausmodelle sind der Standard, auf dem die gesamte präklinische Krebsforschung aufbaut. Wer Mausmodelle akzeptiert, wenn sie für Pharma sprechen, muss sie auch akzeptieren, wenn sie gegen Pharma sprechen.
Die Evidenz ist vorhanden. Und sie ist geschäftsschädigend. Ein Medikament, das nichts kostet, ist kein Medikament.
Trockenfasten ist der Punkt, an dem der Körper aufhört zu verhandeln. Der Körper ist gezwungen, sein Wasser selbst herzustellen, und er tut das durch Fettverbrennung. Wenn Fettsäuren oxidiert werden, entsteht metabolisches Wasser. Ein Gramm Fett ergibt bei der Oxidation 1,07 Gramm Wasser.12 Ein Gramm Protein ergibt weniger, also geht der Körper auf das Fett. Nicht auf die Muskeln oder Knochen.13
Aber der Körper hat noch eine zweite Quelle. Nahrungsentzug löst Autophagie aus.14 Und Autophagie liefert ebenfalls Wasser. Geschädigte Zellen bestehen zu sechzig Prozent aus Wasser.15 Der Körper zerlegt sie und setzt die Abbauprodukte ins Zytosol frei.16 Das Wasser wird zwangsläufig mit freigesetzt.
Der Körper geht an alles, was er nicht braucht. Tumoröse Zellen17, viszerales Fett18, defekte Proteine19. Er braucht Energie und Wasser, also beschleunigt er die Autophagie.
Die russische Forschung dokumentiert diese Mechanismen seit sechzig Jahren. Man kann sie ignorieren, weil sie russisch ist — oder lesen, weil sie richtig ist. 2005 nahm das russische Gesundheitsministerium Trockenfasten in seine Behandlungsrichtlinien auf.20 Ein Tag Trockenfasten entspricht nach dieser Einschätzung drei Tagen Wasserfasten.21
Olga Ramich und Kollegen haben am Deutschen Institut für Ernährungsforschung erstmals Trockenfasten mit kontinuierlicher Glukosemessung untersucht.22 Neunzehn Tage lang trugen die Probanden einen Sensor am Oberarm. Kein Essen, kein Trinken, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Der Blutzucker blieb stabil.
Es gibt keine westlichen randomisierten kontrollierten Studien zu Trockenfasten und Krebs. Die Mechanismen sind trotzdem verstanden. Autophagie, metabolisches Wasser, Ketose, differenzielle Stressresistenz — jeder Baustein ist belegt. Was fehlt, ist die Studie, die sie zusammensetzt. Und die fehlt, weil sie niemand bezahlt.
Trockenfasten ist kein alternatives Heilverfahren. Man kann unter dem Mikroskop zusehen, wie es passiert. Tiere fasten, wenn sie krank sind. Menschen gehen zum Arzt und lassen sich vergiften.
Eine Feuerwehr, die am Brennen verdient, löscht nicht. Sie verkauft Kanister. Und versteckt den Feuerlöscher im Keller.
In den USA ist das Geschäftsmodell offen sichtbar. Onkologen kaufen Chemotherapeutika vom Hersteller, bekommen Rabatt, und stellen der Versicherung mehr in Rechnung. Die Differenz ist Profit.23 Je teurer das Medikament, desto größer die Marge. Der Arzt ist Verschreiber und Händler zugleich. In jeder anderen Branche wäre das Korruption.
In Deutschland und der Schweiz ist die Architektur diskreter, das Ergebnis dasselbe. Krankenhäuser rechnen teure Onkologika über Zusatzentgelte ab, die über die Fallpauschale hinaus fließen.24 Die Klinik verdient am Durchsatz, an der Heilung verdient sie nichts. Die Bundesärztekammer selbst nennt das System einen Anreiz zur Fallzahlensteigerung, der Aktionismus belohnt.25
Die Medizin hat Erfahrung darin, profitable Gifte zu verschreiben. Contergan gegen Schwangerschaftsübelkeit, Vioxx gegen Gelenkschmerzen, OxyContin gegen alles, Chemotherapie gegen Krebs.26
Bei Medikamenten, die zehntausende Euro pro Dosis kosten, ist schon die Marge ein Jahresgehalt pro Patient.27 Die Struktur belohnt teure Marken-Chemotherapien. Ob der Patient drei Monate länger leidet oder drei Wochen, ist für die Bilanz irrelevant. Hauptsache, er leidet teuer.28 Eine Studie von 2013 befragte amerikanische Onkologen nach dem Einfluss finanzieller Anreize auf ihre Verschreibungen. Ärzte, die pro Behandlung abrechnen, berichteten siebenmal häufiger, dass ihr Einkommen steigt, wenn sie Chemotherapie verabreichen.29
96 Prozent der Wachstumsfaktor-Nutzung war laut Leitlinien »unangemessen«.30 Diese Zahl steht peer-reviewed in einem der wichtigsten onkologischen Fachmagazine der Welt. Die Ärzte wissen, dass es nichts bringt. (Außer Geld.)
Fasten kostet nichts. Kein Medikament zu verkaufen, keine Infusion zu verabreichen, keine Marge. Das System hat keinen finanziellen Anreiz, Fasten zu erforschen. Jeder Patient, der fastet statt chemotherapiert zu werden, ist ein Patient, an dem niemand verdient. Ein geheilter Patient ist ein verlorener Kunde. Ein toter Patient auch. Am profitabelsten ist der Patient dazwischen, der lang genug lebt, um die nächste Infusion zu bekommen.
In einem ehrlichen System verdient der Arzt mehr, wenn seine Patienten gesund sind. Wir haben kein ehrliches System. Wir haben es umgedreht.
Krebs ist ein Konstruktionsfehler. Und oft genug einer, den man selbst bestellt hat.
Die Forschung zu Fasten und Krebs existiert. Sie kommt von Valter Longo in Los Angeles, von einzelnen Klinikern, die mit Pilotstudien machen, was sie können, von russischen Ärzten, die im Westen niemand lesen will. Die Evidenz ist da. Die Mechanismen sind verstanden. Die Studien zeigen, dass es funktioniert. Was fehlt, ist jemand, der daran verdient. Und weil niemand daran verdient, wirst du davon nie erfahren.
Wir haben ein System, das Menschen tötet, weil es sich rechnet. Und Ärzte, die siebenmal häufiger Chemotherapie verabreichen, wenn ihr Einkommen davon abhängt. Patienten sterben, ohne je von diesen Zusammenhängen erfahren zu haben. Man hat ihnen erklärt, dass sie erbrechen werden. Dass ihnen die Haare ausfallen. Dass ihr Immunsystem kollabiert. Man hat ihnen nicht gesagt, dass sie einfach aufhören könnten zu essen. Das nennt man dann informed consent.
Fasten schützt normale Zellen und tötet Krebszellen. Chemotherapie tötet beides. Das eine kostet nichts. Das andere kostet 40.000 Euro. Wobei Chemotherapie nie Kunden verliert. Wer stirbt, hat bezahlt. Wer überlebt, ist Stammkunde.
Skorbut war jahrhundertelang ein Rätsel. Schiffe voller Toter, Ärzte, die Aderlass empfahlen. Am Ende war es eine Zitrone. Das Heilmittel war immer da und kostete nichts. Bei Krebs ist das Heilmittel die Abwesenheit von Nahrung. Auch das kostet nichts. Auch das weiß fast niemand.
Bei Skorbut dauerte es, weil niemand es wusste. Bei Krebs dauert es, weil jemand daran verdient.
Jede Epoche hat ihre medizinischen Verbrechen. In ein paar Jahren werden wir Chemotherapie für einen Übersetzungsfehler halten. Aus einer barbarischen Zeit. Wir werden nicht mehr verstehen, dass das ernst gemeint war.
Sie hätte leben können. Aber niemand hat ihr gesagt, dass sie aufhören soll, den Tumor zu füttern. Stattdessen bekam sie Traubenzucker an den Tropf und Chemo in die Venen. Benzin und Flächenbrand. In dieser Reihenfolge.
Für sie ist dieser Text zu spät.



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Redaktioneller Hinweis: Die wissenschaftlichen Aussagen in diesem Text basieren auf begutachteter Fachliteratur. Biografische Passagen sind Erfahrungsbericht, keine Verallgemeinerung. Es bestehen keine Interessenkonflikte. Meinungen sind kein Ersatz für Daten.Otto Warburg, »On the Origin of Cancer Cells«, in: Science, Vol. 123, Issue 3191, 24.02.1956, 309—14.
Der ursprüngliche Befund stammt von 1924, die kanonische Formulierung von 1956.
Apoptose durch Glukoseentzug.
Wissam Zam, Imtissal Ahmed, Haneen Yousef, »The Warburg Effect on Cancer Cells Survival: The Role of Sugar Starvation in Cancer Therapy«, in: Current Reviews in Clinical and Experimental Pharmacology, Vol. 16, Issue 1, 13.04.2020, 30—8.
Sminu Bose, Cissy Zhang, Anne Le, »Glucose Metabolism in Cancer: The Warburg Effect and Beyond«, in: Anne Le (Hg.), The Heterogeneity of Cancer Metabolism, Advances in Experimental Medicine and Biology, Vol. 1311, 21.05.2021, 3—15.
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Ebd.
»I liken it to bears and hummingbirds. […] In the absence of food, bears hibernate. But hummingbirds, like tumor cells, can’t hibernate—and they’ll die without food.«
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Differential Stress Resistance.
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Ebd., 1: »These studies suggest that multiple cycles of fasting promote differential stress sensitization in a wide range of tumors and could potentially replace or augment the efficacy of certain chemotherapy drugs in the treatment of various cancers.«
Ebd.
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Beschädigte und redundante Organellen wie Mitochondrien, Peroxisomen, Ribosomen, Lipidtröpfchen werden selektiv recycelt.
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Die RDT-Methode wurde ursprünglich von Juri Nikolajew entwickelt. Seine Forschung begann in den 1950er Jahren mit schizophrenen Patienten, die freiwillig Nahrung verweigerten. 1960 verteidigte er seine Dissertation über die Wirkungen des therapeutischen Fastens.
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Pharma wusste von den Missbildungen, verkaufte Contergan weiter. Merck unterdrückte Herztod-Daten infolge von Vioxx, 60.000 Tote. Sackler-Familie vermarktete Heroin als Schmerzmittel (OxyContin), 500.000 Tote. Diethylstilbestrol gegen Fehlgeburt erzeugte Krebs in der nächsten Generation.
Alles peer-reviewed, alles juristisch aufgearbeitet. Und alles 20./21. Jahrhundert. Der einzige Unterschied zu damals ist die Größe der Rechtsabteilung.
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