In den dämmrigen Salons des 19. Jahrhunderts, zwischen Dampfmaschinen und ersten mechanischen Rechnern, erkannte eine junge Frau etwas, was uns heute noch beschäftigt. Ada Lovelace, Tochter des Dichters Byron und selbst brillante Mathematikerin, blickte auf die Analytical Engine von Charles Babbage und sah deren Grenzen: Eine Maschine, so genial sie auch konstruiert sein mag, kann niemals etwas wahrhaft Neues aus sich selbst heraus erschaffen. Sie folgt nur den Spuren, die der menschliche Geist für sie gelegt hat.1
Wir leben in einer Zeit, in der Maschinen mehr wissen als jeder Mensch vor uns. Und doch erschaffen sie nichts, was uns wirklich berührt. Warum? Und was bedeutet es eigentlich, wenn eine Maschine kreativ wird?



