Ich kann es nicht mehr sehen.
Jedes Jahr werden Millionen Kinder geboren, von denen die meisten bereits beschädigt sind, bevor sie den ersten Atemzug tun. Die Chemieindustrie hat mehr Kinder misshandelt als alle Serienmörder der Geschichte zusammen. Nur langsamer und mit Zulassungsverfahren. Früher haben wir behinderte Kinder getötet. Aktion T4 wurde 1941 eingestellt. Aber inoffiziell läuft sie weiter. Wir töten Kinder nicht mehr, sondern lassen sie leben, mit dem, was wir ihren Gehirnen angetan haben. Wir haben die Menschenversuche ausgelagert. Föten als Versuchspersonen. Das Labor ist der Mutterleib. Und die Ergebnisse sehen wir in der Sonderschule.
Es gibt eine stille Pandemie, und sie frisst sich durch die Gehirne. Ich sehe sie jeden Tag, wenn ich beobachte, wie sich die Menschen verändern. Während des Studiums arbeitete ich stationär in einer psychiatrischen Klinik. Heute sehe ich diese Menschen auf offener Straße herumlaufen. Wer heute auf die Straße geht und die Menschen vergleicht mit denen vor fünf, oder zehn, oder fünfzehn Jahren, sieht den Unterschied. Die Kurven für ADHS und Autismus zeigen nach oben, und die einzigen, die fragen, was im Wasser ist, die Toxikologen, werden ignoriert. Lange hieß es, die Gene seien schuld, oder wir schauten einfach genauer hin als früher. Aber Genetik erklärt weniger als vierzig Prozent aller neurologischen Entwicklungsstörungen. Sechzig Prozent der Schäden stammen aus der Umwelt, und die Gene laden höchstens die Waffe.1
Im 20. Jahrhundert wurde die Menschheit messbar klüger. Seit den 1990ern sinken die Werte. Man nennt das den negativen Flynn-Effekt. Dann tauchten Erklärungen auf. Bequeme Erklärungen, um die Wahrheit nicht sehen zu müssen. Gene und Demografie zum Beispiel. Dysgenische Fruchtbarkeit. Die Dummen kriegen mehr Kinder. Der Durchschnitt sinkt. Oder die Migration sei schuld. Erklärungen, die nach außen zeigen. Damit niemand nach innen schauen muss. Derselbe Mechanismus wie bei einem Süchtigen.
Forscher in Norwegen haben das geprüft. Und sie haben die Theorien zerlegt. Die Datenbasis umfasst 730.000 Männer, geboren zwischen 1962 und 1991. Die Daten stammen aus militärischen Eignungstests. Arithmetik, Worterkennung, räumliches Denken.2 Das Entscheidende ist die Methode. Sie verglichen Brüder aus derselben Familie, nicht Durchschnitte aus verschiedenen Jahrzehnten. Besser lässt sich Genetik nicht rausrechnen. Brüder teilen dieselben Eltern, denselben Status, dasselbe Milieu. Die genetische Ausstattung variiert zwischen Brüdern, aber nicht systematisch nach Geburtsjahr. Wären die Gene schuld, müssten Brüder aus demselben Aquarium gleich abschneiden. Der Rückgang wäre nur zwischen Familien sichtbar, nicht innerhalb.
Das Ergebnis war eindeutig und es war das Gegenteil. Der Rückgang kam aus den Familien selbst, nicht von außen. Der jüngere Bruder war dümmer als der ältere, obwohl beide aus derselben Familie stammen. Genetik und Demografie sind damit erledigt. Es liegt am Wasser, in dem sie schwimmen. Etwas in der Umwelt hat sich verändert, in den Jahren zwischen den Brüdern. Umweltfaktoren verursachen den negativen Flynn-Effekt. Und was genau, das fanden andere heraus.
Die größte Lüge ist die Sicherheit des Mutterleibs. Zweihundert industrielle Chemikalien schwimmen im Nabelschnurblut.3 Der Fehler liegt in der Annahme, ein Fötus filtere wie ein Erwachsener. Ein Erwachsener hat eine intakte Bluthirnschranke und eine Leber, die Gifte abbaut. Eine Bluthirnschranke beim Fötus existiert nicht.4 Die Plazenta ist ein Perlenvorhang. Keine fertigen Zellen warten dahinter. Stammzellen teilen sich dort und wandern durchs werdende Gehirn.
Im Labor reichen Spuren, um fetale Zellen aus der Bahn zu werfen. Dosen, die Erwachsenen nichts anhaben. Was passiert, wenn Gifte durch den Perlenvorhang gelangen, zeigt sich zum Beispiel an der Acetylcholin-Regulation. Ein Bote ist Acetylcholin beim Erwachsenen. Beim Fötus ist es ein Bauplan. Wenn ein Pestizid diesen Prozess stört, laufen die Nervenzellen in die falsche Richtung. Die Verkabelung wird falsch verlegt, bevor der Strom das erste Mal fließt.
Der Fachbegriff dafür lautet Verwundbarkeitsfenster. Das hast du bestimmt noch nie gehört. Wenn in der Woche, in der bestimmte Verbindungen im Kortex entstehen, Gift im Blut zirkuliert, wird der Bauplan für immer falsch ausgeführt. Diese Veränderungen sind irreversibel. Die Architektur selbst ist dauerhaft verändert.5
Blei ist das tragischste Beispiel. Vor wenigen Jahrzehnten galten Bleigrenzwerte als sicher. Aber es gibt keinen sicheren Grenzwert für Blei. Null ist der einzige sichere Wert. Jedes noch so kleine Molekül Blei stört die kognitive Entwicklung.6 Es gibt MRT-Bilder von jungen Erwachsenen mit leicht erhöhten Kindheitswerten, die damals niemanden alarmierten.
Die Gehirne sind kleiner.7
Und die Folgen davon machen sich inzwischen auch sozial bemerkbar. Blei taucht in den Kriminalstatistiken auf, denn Blei schädigt die Areale für Impulskontrolle. Eine Generation atmet verbleites Benzin, trinkt verbleites Wasser. Deutschland und Österreich verbannten verbleites Benzin in den 1980ern. Zwanzig Jahre später fiel die Mordrate. In jedem Land, das verbleites Benzin verbot, fiel sie im selben Zeitfenster.8 Eine ganze Gesellschaft wurde friedlicher, weil ihre Gehirne endlich Bremsen entwickeln durften.
Kindergesundheit bewegt offenbar niemanden. Forscher haben die Schäden daher in Geld umgerechnet. Durch Organophosphat-Pestizide verlieren diese Kinder fast siebzehn Millionen IQ-Punkte. Mehr als Frühgeburten, Hirnverletzungen, Autismus und bipolare Störungen zusammen.9 Jeder verlorene IQ-Punkt kostet eine Person etwa zwölftausend Euro über das Arbeitsleben. Quecksilber kostet die EU jährlich fast zehn Milliarden Euro.10 Reicht das? Blei kostet die USA jährlich fünfzig Milliarden Dollar.11 Wir vernichten wirtschaftliches Potenzial, indem wir die Gehirne unserer Kinder beschädigen.
Die Industrie sagt, Umweltschutz ruiniere die Wirtschaft. Und ich muss jedes Mal senkrecht an mir runterkotzen, wenn ich das höre. Die Daten zeigen nämlich das Gegenteil. Weniger bleigeschädigte Kinder bedeuten weniger Sonderpädagogen. Die Kinder werden produktivere Erwachsene und zahlen mehr Steuern. Weniger Krankheit. Weniger Kosten. Weniger Kriminalität. Weniger Polizei. Weniger Gefängnisse. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis liegt bei eins zu siebzehn. Mindestens. Für jeden investierten Euro bekommt die Gesellschaft zwischen siebzehn und zweiundzwanzig Euro zurück. Umweltschutz ist das profitabelste Wirtschaftsförderungsprogramm überhaupt. Und das trifft auf etliche Schadstoffe zu.
Es sind nicht unsere Gene oder Traumafolgen, die unser Verhalten degenerieren. Nur Umweltexposition.
Methylquecksilber gelangt über Raubfisch in den Körper. Forscher ließen Jugendliche im MRT eine einfache Aufgabe durchführen: mit den Fingern tippen. Bei einem unbelasteten Gehirn sieht man auf dem Scan einen hellen, fokussierten Fleck auf der gegenüberliegenden Gehirnhälfte. Das ist der motorische Cortex, der diese Hand steuert. Das System arbeitet effizient. Ein Laserpointer reicht.
Dann der Scan eines Teenagers, der im Mutterleib Quecksilber ausgesetzt war. Bei derselben simplen Bewegung leuchteten große Areale in beiden Gehirnhälften auf. Das gesamte System stand unter Volllast, das Gehirn wirft alles in die Schlacht. Für eine einzige Fingerbewegung. Wenn nun Fingertippen das halbe Gehirn mobilisiert, was passiert bei Matheaufgaben? Bei emotionalen Konflikten? Null-Kapazität.
Thalidomid verursachte bei Neugeborenen das Fehlen von Armen und Beinen. Hätte Contergan statt fehlender Arme nur zehn IQ-Punkte gekostet, wäre es noch heute legal. Unser System ist darauf trainiert, das Offensichtliche zu bekämpfen. Fehlende Gliedmaßen kann jeder sofort sehen. Ein ineffizientes Gehirn, ein paar IQ-Punkte weniger, etwas mehr Zappeligkeit — da sucht niemand nach der Chemikalie als Ursache. Stattdessen vergeben wir Diagnosen — ADHS, bipolare Störung, Autismus — und starren auf das, was wir sehen. Die unsichtbaren Schäden laufen weiter.
Das ist die stille Pandemie.
Blei und Quecksilber sind inzwischen bekannt. Die Liste wächst. 2006 waren fünf industrielle Chemikalien als Entwicklungsneurotoxine nachgewiesen. 2013 waren es elf.12 Mangan. Lösungsmittel. Flammenschutzmittel aus dem Sofa, aus dem Laptop. Fluorid. Pestizide. Alles neu auf der Liste. Wir sind diesen Stoffen permanent in unseren Wohnungen ausgesetzt.
Beispiel: Chlorpyrifos. Die Forscher maßen das Insektizid im Urin schwangerer Frauen. Dann maßen sie die Kinder. Die hatten bei der Geburt einen kleineren Kopfumfang. Später im MRT eine dünnere Großhirnrinde. Substanz verliert das Gehirn.13 Und Chlorpyrifos ist erst seit 2020 in der EU verboten. Es war in allem, was wir bis dahin aßen. In Äpfeln, Zitrusfrüchten, Gemüse, Getreide, der Wohnungsluft, Kleidermotten-Spray. Das Pestizid war jahrzehntelang im Einsatz. Die Großhirnrinde von Kindern wurde dünner. Niemand hat nachgeschaut. Millionen Kinder wären heute klüger, wäre Chlorpyrifos nicht gewesen. Ich wäre klüger. Du wärst klüger. Aber niemand spricht darüber, weil die Wahrheit paralysiert.
Mit Nikotin oder Koffein oder Alkohol kann man aufhören. Aber man kann sich nicht vor Umweltexposition schützen. In den USA ist Chlorpyrifos bis heute erlaubt. Es wurde im Blut und in der Raumluft von zahlreichen Menschen nachgewiesen.14 Und es ist nicht egal, was im Blut der Menschen ist. Es bestimmt darüber, ob sich die Faust im kritischen Moment ballt oder öffnet. Es bestimmt darüber, wie Menschen miteinander umgehen, mehr als Erziehung oder Status.
Das Paradoxon ist systemisch. Über zweihundert Chemikalien schädigen nachweislich das erwachsene Gehirn. Wir wissen es, weil Fabrikarbeiter zusammengebrochen sind. Aber systematische Tests zur Wirkung auf Föten und Kleinkinder gab es kaum. Das Schweigen ist unerträglich, und die Zahl offensichtlich verhaltensgestörter Menschen wächst.
Aber zwischen Ursache und Wirkung liegen Jahre. Ein Fabrikarbeiter atmet Lösungsmittel ein, zehn Minuten später liegt er am Boden. Ursache erkannt. Aber wenn eine Schwangere geringe Dosen eines Insektizids aufnimmt, wird das Kind unauffällig geboren.
Sieben Jahre später.
Das Kind sitzt in der zweiten Klasse und kann dem Unterricht nicht folgen. Niemand bringt die schlechten Noten mit dem Pestizid aus dem Jahr der Schwangerschaft in Verbindung. Der Abstand verschleiert die toxische Ursache.
Und niemand macht den Mund auf. Wir sind gerade dabei, alles zu verlieren, was uns zu Menschen macht, und ignorieren es wie gleichgültige Zombies. Es ist die größte Bedrohung der Menschheit und wir machen weiter damit, überall Gift draufzukippen.
Das Gehirn eines Kindes ist nasser Zement. Was darauf tritt, hinterlässt einen Abdruck. Der Abdruck härtet aus — und bleibt. Aber die Prämisse unserer Regulierung lautet: sicher, bis das Gegenteil bewiesen ist. Ein Chemieunternehmen entwickelt einen Weichmacher. Ob er Föten schädigt? Muss niemand prüfen. Das Produkt geht in den Verkauf. Die Beweislast liegt bei den Opfern. Und allein das Essen ist voll mit Weichmachern, jedes Produkt, das sich in einer Plastikverpackung befindet.
Dumm gegessen.
Und dann beantragen Leute Bürgergeld wegen Krankheiten, von denen sie glauben, sie seien vom Himmel gefallen. Die Krankheiten kamen nicht vom Himmel. Und wenn fünfzehn Jahre später in bestimmten Landkreisen die Lernbehinderungen explodieren, müssen unabhängige Forscher mit knappen Budgets jahrzehntelang Kausalität beweisen. Indes sich die Industrie mit eigenen Gegenstudien wehrt. Dieselbe Taktik wie die Tabakindustrie im 20. Jahrhundert.
Forscher fordern seit langem eine unabhängige internationale Prüfstelle, vergleichbar mit der Internationalen Behörde für Krebsforschung. Ihre einzige Aufgabe: Chemikalien auf Neurotoxizität prüfen, bevor sie auf den Markt kommen. Unabhängig von der Industrie. Zulassung erst nach Beweis der Unbedenklichkeit. Die Industrie muss beweisen, dass es sicher ist. Nicht die Gesellschaft, dass es schadet.
Die Chemieindustrie sagt: Tests für zehntausende Chemikalien würden Innovation ersticken und Millionen Versuchstiere opfern. Das Argument ist plausibel. Und falsch. Wir brauchen keine Tierversuchsreihen mehr. Man kann das inzwischen im Reagenzglas testen. Man züchtet menschliche neuronale Stammzellen, fetale Zellen. Man gibt die Chemikalie zu den Zellen und beobachtet unter dem Mikroskop: Teilt sich die Zelle noch? Bricht die Signalübertragung ab? Man kann zusehen, wie das Netzwerk entsteht, und testen, ob der Stoff den Bauplan manipuliert. Ganz ohne Tierversuche.
Dann die Computer. Datenbanken speichern, welche molekularen Strukturen giftig sind. Algorithmen können sie nutzen. Seit 2022 auch eines der wenigen sinnvollen Anwendungsgebiete für KI. Ironischerweise kann uns dieselbe KI, die das Gehirn schrumpfen lässt, wenn Menschen sie beim Schreiben benutzen, die Gehirne der Menschen schützen, indem sie uns sagt, was giftig ist. Wird eine neue Chemikalie entwickelt, gleicht der Computer ihre Struktur mit bekannten Toxinen ab. Ähnelt die Struktur einem bekannten Neurotoxin, schlägt das System Alarm. Bevor die Chemikalie produziert wird. Es gibt keine technologischen oder finanziellen Ausreden mehr.
Man kann nicht aufhören zu atmen. Man kann nicht aufhören zu essen. Man kann die Wohnung nicht verlassen und in einer giftfreien Blase leben. Die Exposition ist unvermeidlich. Die pränatalen Schäden sind irreversibel. Aber der erwachsene Körper ist ein Stoffwechsel. Blei kann sich auslagern. Quecksilber lässt sich mobilisieren. Autophagie baut beschädigte Zellen ab, leitet Toxine aus, über die Haut, über den Atem, über das Wasser, das der Stoffwechsel selbst produziert. Der Mechanismus ist älter als jede Chemikalie. Und er ist vielleicht die einzige Waffe, die der Einzelne hat.



Wer sein Gehirn zurückwill:
→ [Amazon-Link/979-8252624617]
Redaktioneller Hinweis: Die wissenschaftlichen Aussagen in diesem Text basieren auf begutachteter Fachliteratur. Biografische Passagen sind Erfahrungsbericht, keine Verallgemeinerung. Es bestehen keine Interessenkonflikte. Meinungen sind kein Ersatz für Daten.Philippe Grandjean, Philip J. Landrigan, »Neurobehavioural effects of developmental toxicity«, in: The Lancet Neurology, Vol. 13, Issue 3, 17.02.2014, 330—8.
Dies., »Developmental neurotoxicity of industrial chemicals«, in: The Lancet, Vol. 368, Issue 9553, 16.12.2006, 2167—78.
Bernt Bratsberg, Ole Rogeberg, »Flynn effect and its reversal are both environmentally caused«, in: PNAS, Vol. 115, Issue 26, 11.06.2018, 6674—8.
Environmental Working Group, »Body Burden: The Pollution in Newborns«, Washington D.C., 14.07.2005.
Grandjean-Landrigan 2014.
Deborah Rice, Stan Barone Jr., »Critical Periods of Vulnerability for the Developing Nervous System: Evidence from Humans and Animal Models«, in: Environmental Health Perspectives, Vol. 108, Supplement 3, Juni 2000, 511—33.
Bruce P. Lanphear, Richard Hornung, Jane Khoury, et al., »Low-Level Environmental Lead Exposure and Children’s Intellectual Function: An International Pooled Analysis«, in: Environmental Health Perspectives, Vol. 113, Issue 7, 18.03.2005, 894—9.
Kim M. Cecil, Christopher J. Brubaker, Caleb M. Adler, et al., »Decreased Brain Volume in Adults with Childhood Lead Exposure«, in: PLoS Medicine, Vol. 5, Issue 5, 27.05.2008, e112.
Rick Nevin, »Understanding international crime trends: The legacy of preschool lead exposure«, in: Environmental Research, Vol. 104, Issue 3, 15.02.2007, 315—36.
Jessica Wolpaw Reyes, »Environmental Policy as Social Policy? The Impact of Childhood Lead Exposure on Crime«, in: The B.E. Journal of Economic Analysis & Policy, Vol. 7, Issue 1, 2007, Artikel 51.
David C. Bellinger, »A Strategy for Comparing the Contributions of Environmental Chemicals and Other Risk Factors to Neurodevelopment of Children«, in: Environmental Health Perspectives, Vol. 120, Issue 4, 19.12.2011, 501—7.
Martine Bellanger, Barbara Demeneix, Philippe Grandjean, et al., »Neurobehavioral Deficits, Diseases, and Associated Costs of Exposure to Endocrine-Disrupting Chemicals in the European Union«, in: The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, Vol. 100, Issue 4, 05.03.2015, 1256—66.
Teresa M. Attina, Russ Hauser, Sheela Sathyanarayana, et al., »Exposure to endocrine-disrupting chemicals in the USA: a population-based disease burden and cost analysis«, in: The Lancet Diabetes & Endocrinology, Vol. 4, Issue 12, Dezember 2016, 996—1003.
Grandjean-Landrigan 2006 u. 2014.
Virginia A. Rauh, Frederica P. Perera, Megan K. Horton, et al., »Brain anomalies in children exposed prenatally to a common organophosphate pesticide«, in: PNAS, Vol. 109, Issue 20, 30.04.2012, 7871—6.
Robin M. Whyatt, Virginia Rauh, Dana Boyd Barr, et al., »Prenatal Insecticide Exposures and Birth Weight and Length among an Urban Minority Cohort«, in: Environmental Health Perspectives, Vol. 112, Issue 10, 22.03.2004, 1125—32.





