Die Lüge auf der Zunge
Warum dein Geschmack nicht dir gehört
Freiheit endet dort, wo Dopamin anfängt. Das steht in keinem Grundgesetz. Es steht in deinem Hirnstamm. Die Verfassung garantiert dir Würde, aber dein Belohnungssystem wurde privatisiert, bevor du lesen konntest. Die Käufer sitzen in Vorständen und sponsern Parteitage. Ihre Komplizen in Parlamenten nennen Körperverletzung an Minderjährigen Eigenverantwortung. Und du sitzt vor dem Bildschirm und hältst dich für mündig, während dein Gehirn Befehle ausführt, die du nicht erteilt hast. Das perfekte Verbrechen braucht eine Zutat, die süchtig macht, ein Etikett, das »Lebensmittel« sagt, und einen Staat, der wegschaut, weil er mitverdient. Er verkauft dir die Krankheit und die Behandlung.
Es brauchte nur Koffein, Alkohol und eine Lüge namens Selbstbestimmung.
Es gibt Menschen mit einer angeborenen Störung der Nebennierenrinde. Ihr Körper kann Salz nicht halten, also verlangt er danach.1 Salzwasser schmeckt ihnen. Pures Salz schmeckt ihnen. Dahinter steckt ein echter Mangel.
Kaffee, Bier, Zigaretten lösen keinen Mangel. Aber es fühlt sich so an. Als ich als Kind das erste Mal Kaffee probierte, war es ekelhaft. Meine Eltern tranken die schwarze Plörre in der Küche. Ich nippte aus Neugier. Ich konnte mir nicht vorstellen, das Zeug jemals zu trinken. Später mochte ich Kaffee.
Mit Bier dasselbe. Das erste war widerlich. Ich nippte, weil mein Vater für Gäste zapfte. Warum trinken die das alle? Später trank ich selbst. Jede Sorte und Marke.
Auf dem Schulhof die erste Zigarette. Ich dachte, ich ersticke. Ich fühlte mich elend. Später war elend normal — log mein Gehirn.
Der Körper braucht nichts davon. Die Substanzen erzeugen ein Defizit und lösen es selbst. Aber sie verändern, was ich auf der Zunge spüre. Ich empfinde die Dummmacher als Genuss. Drin steckt Gehorsam.
Der Körper lernt, Gifte zu wollen. Nicht nur das Gehirn. Zunge und Gaumen selbst werden umprogrammiert. Nach zwei Wochen ohne Bier schmeckte das erste zwar nicht widerlich wie beim ersten Mal, aber langweilig. Das zweite auch. Dann kam der Geschmack zurück. Der verlogene. Nach fünf Tagen schmeckte es wie vorher. Ich bekam nicht genug.
Bei echtem Mangel schmeckt dem Körper roher Brokkoli, Grünkohl, Löwenzahn. Drogen erfinden den Mangel. Und das Gehirn spielt mit. Erzählt sich etwas von »neuroprotektiv« für die Kaffeesucht. »Kultur« für die Alkoholsucht. »Genuss« für alles, was dich umbringt.
Gift schmeckt anfänglich scheußlich, weil der Körper sich schützen will. Bitterkeit, Schärfe, Rauch, Ethanolbrennen sind Warnsignale. Bitter bedeutet Alkaloide, potenziell tödlich. Rauch bedeutet Feuer, Erstickung. Ethanol ist Zellgift. Mein kindliches Gehirn reagierte korrekt.
Dann wurde es erzogen.
Von Eltern, die selbst süchtig waren und es Frühstück nannten.
Geschmack ist kein statischer Input. Er folgt dem, was der Körper braucht. Oder dem, was ihm vorgegaukelt wird. Bitter, sauer, süß werden im Gehirn nicht erkannt, sondern bewertet. Wenn bitter oft genug mit Dopamin kommt, wird bitter weniger bitter.2 Ich presse mir heute siebzig Zitronen die Woche. Sie schmecken süß wie Limonade.
Sensorische Konditionierung.
Normalerweise kommt zuerst der Nährwert, dann die Sättigung, dann das Dopamin. Drogen überspringen alles. Dopamin ohne Nährwert. Belohnung ohne Grund. Das Gehirn optimiert auf Wiederholung, nicht auf Überleben.
Der orbitofrontale Kortex rechnet Geschmack, Kontext und Erwartung zusammen.3 Was lecker, egal oder abstoßend ist, entscheidet sich hier. Konsumiere ich den Abfall regelmäßig, verschiebt sich die Rechnung. Kaffee wird »Fokus«. Bier wird »Entspannung«. Rauch wird »Ruhe«. Das Gehirn schmeckt, was nicht da ist.
Psychotischer Bruch mit der Realität.
Aber legal. Und steuerpflichtig.
Dann die Interozeption. Der Sinn dafür, wie es dir geht. Das Konzept, das niemand lehrt. Weil zu viele daran verdienen, dass du es nicht kennst. Pharma verdient an der Behandlung. Die Lebensmittelindustrie an der Ursache. Dazwischen liegst du. Drogen verändern diesen Körpersinn. Bier dämpft die Stressachse und entspannt die Muskeln.4 Mein Gehirn lernt, dass dieser Geschmack — so widerlich er auch ist — zu diesem Körpergefühl gehört. Ich schmecke nie zuerst das Bier. Ich schmecke den Übergang von Spannung zu weniger Spannung.
Nach ein bis zwei Wochen ohne fällt die Erwartung weg. Die Chemie normalisiert sich. Die Lüge wird wacklig. Wiederholter Konsum rekonditioniert den Geschmack.
Hinrichtung wird fortgesetzt.
Bleibt die Substanz aus, wird Leben farblos. Und Farblosigkeit ist schwerer zu ertragen als Schmerz.
Psychologie ist Oberfläche, nicht Vorgang. Darunter liegen synaptische Gewichtungen, Neuroplastizität, Umbau auf Zellebene. Hundert Euro die Stunde, um dir beim Ertrinken zuzusehen. Mit Empathie.
Der Körper ist ein Schlachthaus, das sich für ein Spa hält. Deshalb fühlt sich Sucht nicht wie Zwang an. Sie sagt: Das ist gut. Das Bier schmeckt. Der Kaffee hilft. Bis es plötzlich nicht mehr schmeckt. Und ich mich frage, wie ich das jemals mochte. Solange ich trank, war Leben ohne undenkbar. Monate nach dem Aufhören konnte ich nicht mehr begreifen, wie ich so gelebt hatte. Es ist, wie auf eine Leiche zu schauen, die meine Kleider trägt. Beide Zustände können einander nicht fühlen. Wie Lebende und Tote. Nur dass beide glauben, sie seien die Lebenden.
Rauchen genauso.
Wenn ich regelmäßig trinke, rauche, Koffein konsumiere, bin ich unfähig, einen Zustand ohne Lüge auch nur zu fühlen. Ich kann Romane schreiben, Welten erschaffen. Aber mir vorstellen, ohne Kaffee am Morgen oder Bier am Abend zu leben — dazu bin ich dann unfähig. Alles jenseits des Konsums wird Hölle. Länger kein Bier fühlt sich an wie ersticken. Wenn ich dann mein Bier bekomme, fühlt sich das an wie atmen.
Atmen ist gut. Mehr davon. Ich will Luft.
Das sagt die Sucht. In meiner Stimme.
Die Zigarette fühlt sich an wie Befreiung. Die Zigarette, die physiologisch Ersticken ist. Jede ein kleiner Suizid mit Pausentaste. Ich kann mir vorstellen, eine Fledermaus zu sein. Ich kann mir vorstellen, wie es wäre, einen anderen Körper zu haben, in einer anderen Welt zu leben. Aber ein Leben ohne Bier als jemand, der Bier trinkt: unmöglich. Fledermäuse bedrohen meinen Körperzustand nicht. Ein Leben ohne Bier, Kaffee, Nikotin würde Selbstauflösung bedeuten. Das Gehirn blockt das ab wie einen Herzinfarkt. Panik. Notabschaltung. Nur dass niemand den Notarzt ruft.
Die Substanz löscht die Fähigkeit zur Empathie mit dem anderen Zustand. Die Vorstellungskraft selbst, neurochemisch blockiert.
Kannst du mir folgen?
Es ist keine Schwäche, sondern ein gezielter Ausfall einer ganzen geistigen Funktion, ausgelöst durch regelmäßigen Konsum. Mein Gehirn tut, was man sonst nur aus Pathologien kennt. Zustandsblindheit. Und die geht tiefer als Dopaminrezeptoren. Tiefer als Tumore. (Die wachsen wenigstens langsam.)
Das Gehirn eines Süchtigen funktioniert einwandfrei. Es arbeitet nur nicht mehr für dich. Das heißt zustandsabhängige Kognition.5 Das Gehirn speichert Gedanken nicht neutral. Müde Gedanken, verliebte Gedanken, wütende Gedanken — jeder Zustand ein eigener Abgrund. Bei Drogen wird daraus ein Krebsgeschwür. Das Gehirn sagt dann nicht: Ich verändere mich. Sondern: Das bin ich. Diebstahl von innen.
Die Umkehr nach dem Aufhören entlarvt den freien Willen. Nach Abstinenz normalisiert sich die Chemie. Die alten Zustände verlieren ihre Markierung. Die Wissenschaft nennt das asymmetrische Zustandsinkompatibilität. Deshalb ist jede Diskussion über Sucht sinnlos. Man redet über Identität. Präzise, reproduzierbar, vorhersagbar. Und trotzdem glauben Menschen, sie hätten da gerade eine Meinung.
Mit Kaffee fühle ich mich schlechter, bin weniger leistungsfähig. Ich trinke ihn trotzdem. Kaputte Interozeption. Wie die Viszerozeption bei Adipösen.6 Die Propriozeption bei Kiffern. Interozeption ist das erste Opfer jeder Sucht.7 Erst wenn ich verstehe, dass mein Gehirn sich das Leben ohne nicht vorstellen kann, solange es süchtig ist, kann ich es trotzdem versuchen. Solange ich den Mechanismus nicht sehe, ist er ein blinder Fleck. Und was ich nicht sehe, kontrolliert mich.
Wir versuchen seit Jahrzehnten, Sucht zu verhindern, ohne das Sinnesorgan zu benennen, das durch Sucht zerstört wird. Die Forschung weiß das. Die Öffentlichkeit nicht. Der Begriff fehlt. Was keinen Begriff hat, kann nicht gedacht werden. Was nicht gedacht werden kann, kann nicht verhandelt werden. Was nicht verhandelt werden kann, wird moralisiert oder ignoriert. Die öffentliche Erzählung lautet Genuss, Entspannung, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung. Alles Begriffe oberhalb der Körperebene.
Sucht passiert darunter.
Wenn ich sage, mein Urteil ist manipuliert, ist das keine Metapher. Es ist ein defekter Sensor, der falsche Daten liefert. Und wir reden darüber, als wäre es Meinung.
Der Unterschied zwischen Sucht und Meinung ist eine Blutanalyse.
Was wir Aufklärung nennen, ist Abschreckung, Moral, Statistik, Panikbilder. Die verlässlichsten Mittel, Menschen in der Sucht zu halten. Man hat uns allein gelassen. Niemand erklärte, warum das eigene Empfinden nicht mehr vertrauenswürdig ist. Man sagte: Du willst es nur. Statt: Dein Wahrnehmungsapparat ist defekt. Als würde man einem Farbenblinden sagen: Dann streng dich halt an, Rot zu sehen.
Das ist Suchtprävention. Dafür gibt es Fördermittel.
Niemand lacht.
Entzugserscheinungen sind läppisch verglichen mit dem, was folgt. Das wahre Problem ist die Phase danach. Die Interozeption ist noch falsch, aber der Entzug vorbei, und der Kopf sagt: Siehst du, war doch Quatsch!
Ich fühle mich leer, flach, richtungslos. Unkalibriert. Ich hätte es durchgestanden, wenn mir jemand gesagt hätte: Das ist der kritische Punkt, das ist normal, das ist der letzte Trick.
Menschen konsumieren weiter, obwohl es ihnen ohne besser ginge. Weil ihr innerer Kompass spinnt. Falsches Verhalten fühlt sich richtig an. Und wir leben in einer Kultur, die sagt: Hör auf dein Gefühl. Fühle dein inneres Kind. Während dein inneres Kind längst Stammkunde ist. Und alles normalisiert wird, was dieses Gefühl verzerrt.
Trink deinen Kaffee. Du hast es dir verdient.
Cannabis, Alkohol, Kaffee sind Varianten desselben Problems. Cannabis zerlegt das Zeitgefühl.8 Alkohol dämpft das Selbstfeedback. Koffein erzeugt künstliche Dringlichkeit.9 Drei Wege, einen Zustand zu erzeugen, der sich wie ich selbst anfühlt, und alles andere zur Abweichung zu erklären. Und dann fragen wir uns, warum Menschen nicht zuhören.
Der entscheidende Satz, den niemand ausspricht, gehört in jedes Klassenzimmer:
Dass man sich ein Leben ohne etwas nicht vorstellen kann, ist kein Argument gegen den Verzicht, sondern das Symptom.
Stattdessen steht da ein Lehrer, der drei Tassen braucht, um wach zu sein. Er erklärt Kindern etwas über Verantwortung.
Wir romantisieren Empfindung und tarnen Selbstschädigung als Lifestyle. Es ist bequemer zu sagen: Jeder muss selbst wissen, was ihm gut tut. Als zu sagen: Dein Gut-tun-Sensor ist manipuliert. Letzteres hätte Konsequenzen.
Also schweigt man. Deine Eltern haben dir Zucker gegeben, damit du ruhig bist. Deine Freunde laden dich auf Bier ein, damit sie nicht alleine trinken. Dein Partner raucht mit dir, weil geteilte Sucht wie Intimität aussieht. Alle schweigen.
Der Süchtige glaubt, seine Gedanken und Gefühle seien er selbst. Dieser Glaube ist das Kernproblem. Du trägst deinen Mörder spazieren und nennst ihn Persönlichkeit. Ihn verhungern zu lassen ist der einzige Weg raus.
Ich kann es mir jetzt nicht vorstellen, aber ich weiß, warum. Also probiere ich es trotzdem.
Ohne diesen Satz bleibt alles Gerede wertlos.
Mein Mitbewohner war bescheuert genug, Nikotin-Kaugummis zu kauen und zu glauben, er hätte mit dem Rauchen aufgehört. Wenn man sich das Heroin anders verabreicht, hat man das Problem auch nicht gelöst. — Bemerkenswert, das überhaupt erklären zu müssen.
Der Übergang begann, als ich meine Gefühle nicht mehr ernst nahm. Mein Verlangen, meine »vernünftigen« Argumente, jetzt unbedingt trinken zu müssen, weil ich sonst angeblich »nicht funktioniere« — ich ignorierte sie eiskalt. Mein Gefühl, das sich anfühlte wie ich selbst, gab mir alle Argumente, die ich brauchte, um weiterzumachen. Noch eine Zigarette, noch ein Bier. Ich muss jetzt noch das machen und das ist existenziell wichtig und dafür brauche ich die Zigarette, dafür brauche ich das Bier, sonst klappt das alles nicht. Ich kann das jetzt nicht. Ich mache es dann demnächst.
Bla, bla, bla. Jeder Süchtige kennt diesen inneren Monolog. Er klingt wie man selbst. Er denkt wie man selbst. Er ist es nicht.
Ich habe alle emotionalen und intellektuellen Argumente ins Leere laufen lassen. Nicht reagiert. Nicht gehandelt. Es gibt nicht nur den Gedanken. Auch den Blick auf den Gedanken. Und dann den Blick auf den Blick. Von dort aus handelte ich. Als der, der zusah, wie etwas anderes meinen Körper bewohnt.
Und das kann auch jeder andere, der sich jetzt gerade dabei wahrnehmen kann, wie er diesen Text liest.
Meine Gefühle und meine Vernunft haben mich verkauft, bevor ich aufwachte. Was ich als Süchtiger für mich selbst halte, ist eine Maske, auf die ich spucken muss. Mit Gewalt hat das nichts zu tun. Es ist die Schifffahrt zum eigenen Ufer.
Drei Dogmen tragen unsere Kultur:
Mein Gefühl ist ein valider Zugang zu mir.
Meine Vernunft ist zumindest im Prinzip korrigierbar.
Authentizität ist moralisch gut.
Sucht zerlegt alle drei.
Im Zustand der Sucht sind Gefühl und Vernunft funktional unwahr. Sie führen systematisch zu falschen Handlungen. Das ist kulturell toxisch. Weil es stimmt. Weil jeder es spürt. Weil niemand es aussprechen darf, ohne seinen Platz am Tisch zu verlieren.
Kaugummis und Pflaster lassen das Kernproblem unberührt, die Identitätskopplung an den Stoff. Wenn Nikotin das Medium ist, in dem das Selbstgefühl organisiert ist, dann ist Nikotin ohne Rauch nur ein anderes Kabel. Als würde man sagen: Ich bin nicht mehr abhängig von der Brille. Ich trage jetzt Kontaktlinsen.
Schön.
Ändert nichts am Sehen.
Ich bin immer noch kurzsichtig.
Willenskraft ist ein Märchen für Ratgeberregale. Ich habe meinem Innenleben die Entscheidungsbefugnis entzogen. Der entscheidende Schritt ist der Entzug von Autorität. Du darfst reden, aber du darfst nichts entscheiden.
Die Meta-Meta-Ebene, die niemand lehrt, ist kein esoterisches Gedöns. Es ist eine Verschiebung dessen, wer ich bin. Ich habe keinen Gegengedanken formuliert, kein besseres Gefühl gesucht, kein positives Mindset. Ich habe nicht übersetzt, nicht gehandelt, nicht gehorcht. Das ist der Unterschied zwischen innerem Dialog und innerer Entmachtung. Und genau das wird nicht gelehrt. Weil es den Markt stört. Weil man dann erklären müsste, dass Authentizität kein Wert an sich ist. Dass Gefühle epistemisch unzuverlässig sein können. Dass Selbstverleugnung kein Verrat, sondern Rettung sein kann. Es ist bequemer zu sagen: Du musst dich selbst lieben. Als zu sagen: Dein momentanes Selbst ist ein Parasit.
Letzteres lässt sich nicht mit Goldkonfetti als Jubiläumsausgabe herausgeben. Es verlangt etwas, das Schule, Werbung und Therapiemarkt systematisch abgezüchtet haben: einen Zeitraum, in dem man sich selbst nicht traut. Nicht hasst. Nicht bekämpft. Nicht ernst nimmt. Und genau das ist kulturell unerträglich.
Im Zustand der Sucht bist du nicht du. Und wenn du wartest, bis du dich wieder wie du fühlst, kommst du nie raus. Du kommst raus, bevor du es fühlen kannst.
Wenn du aufhörst, dir zu glauben.
Redaktioneller Hinweis: Die wissenschaftlichen Aussagen in diesem Text basieren auf begutachteter Fachliteratur. Biografische Passagen sind Erfahrungsbericht, keine Verallgemeinerung. Es bestehen keine Interessenkonflikte. Meinungen sind kein Ersatz für Daten.Adrenogenitales Syndrom (AGS).
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