Naja, es geht ja nicht darum, dass ich mich wieder so sehr mit meinem inneren Kind identifiziere, dass ich als Erwachsener Mensch handlungsunfähig bin. Es geht darum sich selbst die Fürsorge, Verantwortung und Aufmerksamkeit zu schenken, die ich als Kind nicht bekommen habe, sodass mein Erwachsenes Ich frei ist aus der bewussten Ebene zu handeln und zu wirken und nicht vom Unterbewusstsein blockiert wird.
Ich stimme dir zu, es sind biochemischen Prozesse. Kognitive Umprogrammierung allerdings ist ein bewiesenes Prinzip, was in genau solcher Schattenarbeit Anwendung findet, damit folgt die Chemie. Und klar, braucht es Training, um dann auch die Unsicherheit, das Selbstbewusstsein, das Vertrauen in sicht und die neuen Pfade nach der Erkenntnis umzusetzen. Meine Klienten schaffen das alle. Der eine braucht 2 Tage, der andere 2 Jahre. Aber jeder der bewusst dran bleibt schafft es sich neue Verschaltungen im Gehirn zu bauen und dadurch mit mehr Energie und im Einklang mit den bewussten Lebensvorstellung voran zu gehen. Ob das innere Kind jetzt tot oder wiederbelebt wurde, kann ja jeder für sich entscheiden, bei mir in den Sitzungen wird es jedenfalls liebevoll in den Arm genommen.
Kognitive Umprogrammierung ist ein realer Mechanismus. Neuroplastizität existiert, das erlebe ich am eigenen Leib, wenn ich mich von Substanzen befreie. “Schattenarbeit” und “inneres Kind in den Arm nehmen” sind jedoch keine gangbaren Wege, diesen Mechanismus zu aktivieren. Es gibt es keine Wirksamkeitsstudie.
Es gibt Klienten, die sich besser fühlen.
Das ist alles.
So wie es Leute gibt, die sich nach einer Quecksilberkur besser fühlten.
Wenn die Spanne zwischen zwei Tagen und zwei Jahren liegt und jeder, der “bewusst dranbleibt”, es schafft, dann ist das Kriterium für Erfolg so weit gefasst, dass Scheitern definitorisch ausgeschlossen ist. Das ist kein Wirksamkeitsnachweis.
Ob das innere Kind tot oder wiederbelebt wird, kann tatsächlich jeder für sich entscheiden. Ob die Methode wirkt, kann man messen.
Allein die Formulierung ‚ das innere kind ist tot‘ ist für mich unmenschlich - einfach zu wissenschaftlich. Man kann nicht alles messen. Aber sehr viel fühlen was man wiederum schwer in Worten ausdrücken kann, geschweige denn bewerten.
Wir sind teil der Natur,
Und ich wünsche jedem einen Zugang zu seinem inneren kind
"Zu wissenschaftlich" ist eine Kritik, die ich dankend annehme.
Und jedem "einen Zugang zu seinem inneren Kind" zu wünschen, während Menschen an messbaren Entzündungen, zerstörtem Schlaf und entgleistem Stoffwechsel krepieren, ist wie einem Ertrinkenden einen Spiegel reichen, damit er sich beim Untergehen besser kennenlernt.
Das ist mir etwas zu einseitig- ich darf doch mich mit meinen kindheitserlebnissen/ traumata beschäftigen auch wenn ich nicht an messbaren Entzündungen leide?
Ich z.b. habe mich schlichtweg über meine eigenen Reaktionen gewundert und geärgert dass ich sie nicht abstellen konnte obwohl mir die Vernunft das klar sagte und ich es auch wollte, aber es ging nicht. über die Erkenntnis dass das ein kindheitstrauma ist kam das erkennen, dann das fühlen, dann das selbst beobachten und dann das innehalten.
Vielleicht gefällt mir auch einfach nicht die ausdrucksweise. Vom Tod des inneren Kindes oder dass es sterben muss….
Ich bin dankbar den Zugang gefunden zu haben um für mich selbst ein liebevollerer Begleiter geworden zu sein mit Mitgefühl und Verständnis
Was du beschreibst, erkennen, fühlen, beobachten, innehalten, ist achtsamkeitsbasierte Selbstbeobachtung. Dafür gibt es Studien und Wirksamkeitsnachweise. Das hast du dir allein erarbeitet.
Dass du es trotzdem "inneres Kind" nennst, gibt einer Frau den Kredit, deren Methode auf Vorstellungsinflation basiert. Wer das tut, erfindet Erinnerungen. Mazzoni und Memon haben es gemessen. Vierzig Prozent der Versuchspersonen entwickelten detaillierte Erinnerungen an Ereignisse, die nie stattgefunden haben. Dein Körper reagiert auf die Vorstellung, nicht auf die Vergangenheit. Tränen beweisen Vorstellungskraft, nicht Trauma.
Stahl hat keine kontrollierten Studien vorgelegt. Du hast dich selbst geheilt und gibst den Kredit einer Broschüre, die dich daran hätte hindern können.
Ich habe ihn bewusst gelesen und den Inhalt als bereichernd empfunden.
Persönlich finde ich die Formulierung „inneres Kind“ jedoch schwer zu greifen. Für mich ist nicht ganz klar, was genau damit gemeint ist – ich habe dieses Konzept bisher nie wirklich als greifbar empfunden.
Es ist nicht greifbar, weil es nichts zu greifen gibt. Das Konzept hat keine biologische Verankerung. Wer es nicht versteht, hat es bereits durchschaut.
Ich kenne das innere Kind als das, was wir in unserer Erinnerung erleben, bevor wir ein eigenes Ich-Gefühl ausprägen. Als Kind sind wir präsent und mit allem verbunden. Irgendwann kommt der Moment wo sich das Bewusstsein formt und wir unseren paradiesischen Blick auf das Leben verlieren. Das ist so ca. zwischen 5-9 Jahren. Danach kommt die Pupertät in der sich die emotionalen und mentalen Denkmuster formen. Das innere Kind wieder integrieren, heißt den Teil, der die kindliche Sicht hat mit als einen Wesensanteil anzunehmen und in das Bewusstsein zu überführen. Der Zeitpunkt an dem es sich abspaltet nennt man auch den Schritt über den Rubikon gehen. Und innere Kind arbeit ist es, die früheren Wesenanteile mit ins Boot zu holen. Genau, wie meine verletzten Anteile oder meine unbewussten Verhaltensmuster mein Leben mit gestalten, kann es auch das innere Kind, wenn ich wieder einen Zugang dazu aufbaue.
Es ist immer das gleiche nur in anderen Worten, wenn wir einander verstehen wollen. Es gibt auch zu dem, was ich schreibe jede Menge wissenschaftlicher Nachweise. Ich habe selbst Bioinformatik und Sportpsychologie studiert. Mir geht es aber nicht darum etwas zu beweisen, sondern darum sich auszutauschen.
Austausch gerne. Wenn du die wissenschaftlichen Nachweise hast, schick sie mir. Ich lese alles. Mein Text hat elf Fußnoten, die auf deinen Kommentar warten. LG
Ich hab ja gerade geschrieben, dass das nicht die Ebene ist auf der ich argumentieren möchte. Ich akzeptiere deine Sicht. Für einen Austausch gehört dazu, dass du meine ebenfalls akzeptierst und wir dann gemeinsam schauen, wo wir uns gegenseitig bereichern, erweitern oder unterstützen können. Ob es einen Konsens gibt oder beide Meinungen einfach nicht kompatibel sind, wir sie aber stehen lassen können.
Als ich noch in dieser endlosen Persönlichkeitsentwicklung feststeckte, kaufte ich mir das Buch. Es wurde als game Changer verkauft und ich dachte, ich lese es. Kann ja nicht schaden, dachte ich.
Ich habe es nicht über die ersten 20 Seiten geschafft.
Kurz darauf beendete ich meine Reise der Persönlichkeitsentwicklung - 10 Jahre sollten reichen, oder ?
DAS war dann aber der wirkliche Game Changer. Mir war nicht damit geholfen, mich pausenlos mit vermeintlich schlimmen Dingen und irgendwelchen Unzulänglichkeiten zu beschäftigen.
Bei mir liegt das jedoch nicht an irgendeinem Konsum, da ich nichts konsumieren. Damals habe ich noch alle paar Tage mal einen Kaffee getrunken am Mittag. Das wars dann auch.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass dieses "sich den vermeintlichen Traumata stellen" einen einfach nur noch mehr traumatisiert.
Zehn Jahre Persönlichkeitsentwicklung und der Game Changer war, damit aufzuhören. 😊
Die Branche lebt davon, dass du nie fertig wirst. Jedes Buch öffnet ein neues Problem, das du vorher nicht hattest. Jedes Seminar endet mit dem Hinweis auf das nächste. Der Mechanismus ist identisch mit Sucht: Du suchst Erlösung in der Substanz, die das Leiden erzeugt.
Dein letzter Satz ist wichtig, und ich muss ihn präzisieren. Sich Traumata zu stellen kann retraumatisieren.
Aber nur, wenn man es ohne Ziel tut.
Wenn das Stellen zum Dauerzustand wird, zur Identität, zum Ritual. Dann gräbt man im selben Loch, bis man darin wohnt. Das Ziel ist, durchzukommen durch das Trauma und es hinter sich zu lassen.
Ein starker Text, der bei mir etwas ausgelöst hat.
Obwohl ich davor gar nicht bewusst wusste, wie genervt ich eigentlich von diesem ganzen Selbstoptimieren bin.
Dieses ständige „an sich arbeiten“, Traumata aufarbeiten, verstehen, warum man wann wie reagiert, für mich fühlt sich das oft an wie die Fortsetzung von körperlicher Optimierung, nur auf psychischer Ebene.
Und ehrlich gesagt: Ich bin müde davon.
Ich möchte einfach Mensch sein.Mit meinen Macken.Egal, woher sie kommen.
Mit meinen guten Seiten und mit denen, die auf keinen fall „perfekt“ werden. Denn wenn sie perfekt werden bin ich eine Maschine geworden.
Ich habe die Studien nicht gelesen und um sie zu lesen, fehlt mir schlichtweg die Zeit. Wollte ich den Artikel widerlegen, müsste ich mich auf die Suche nach Studien mit gegenteiligen Ergebnissen machen. Das geht erst recht nicht und so wie ich den Verfasser kenne, wird er sagen, es gibt eh keine, sonst hätte er sie einfließen lassen. Meinung ersetzt keine Daten und auch persönliche Erfahrung zählt nicht. Ich erwähne meine aber trotzdem.
Das Buch von Stefanie Stahl war mir zu viel, also habe ich nur das Arbeitsbuch organisiert. Eines für mich und eines für meinen Mann. Siehe da, unsere Beziehung hat sich verbessert (sie war aber von vornherein schon nicht schlecht).
Situationen, in denen einer von uns beiden empfindlich oder zickig reagiert hätte, konnten ab da umschifft werden. Weil wir erkannten, welche unsere Trigger sind und wie die Reaktion aufgrund derer die Stimmung ins Negative kippen ließen. Anstatt nochmal nachzulauschen: Hat er / sie das wirklich so gemeint? Oder hab ich da nur etwas rausgehört, was gar nicht da war.
Unterm Strich denke ich, ist es eine okaye Sache (Studien hin oder her), solange einfach Kommunikation verbessert werden soll. Wenn tiefgreifende Probleme vorhanden sind, mögen andere Methoden von größerem Vorteil sein.
Ich habe das Konzept "Inneres Kind" in einem anderen Kontext im Coaching kennengelernt. Für mich persönlich war es sehr hilfreich, weil ich es nicht als "in der Vergangenheit wühlen" gesehen habe, sondern quasi damit verstanden habe, wieso ich manchmal eine gewisse Programmierung für manche Gefühle habe. So konnte ich mich sehr gut von diesen Gefühlen lösen, was ja genau deine neurochemischen Prozesse dann auch wiederum beschreibt.
Ich gehe mittlerweile mit sehr viel weniger Wut, Ärger und negativen Gefühlen durch die Welt, weil ich meine Programmierung aus der Vergangenheit verstanden habe. Ich sehe es eher wie Anthony De Mello, der sagt, wir müssen unsere Programmierung verstehen und gar nicht dieses "ich suche nach Traumata oder Ähnlichem". Es geht darum zu sagen, warum hat mich in dieser Situation dieses oder jenes so emotional aufgewühlt? Und dann zu verstehen, dass schon viele Themen auch aus der Kindheit kommen. Aber dann nicht in der Vergangenheit zu verweilen, sondern einfach nur zu verstehen, um es so loslassen zu können.
Das war für mich ein hilfreiches Konzept und hat mir übrigens geholfen, dabei aufzuhören zu rauchen, keinen Zucker mehr zu essen und keinen Kaffee mehr zu trinken. Ich finde cool, dass du das schreibst, weil das sind genau die Erfahrungen, die ich gemacht habe: Mit jeder Droge, die ich zu mir genommen und dann aufgegeben habe, hat sich der Prozess einfach noch um ein Vielfaches beschleunigt.
Was du beschreibst, bestätigt die Reihenfolge, um die es geht. Du hast verstanden, woher deine Muster kommen. Und dann hast du aufgehört zu rauchen, Zucker gestrichen, Koffein gestrichen. Und erst dann hat sich alles beschleunigt. Die Erkenntnis hat dir gezeigt, wo die Tür ist. Durchgegangen bist du mit dem Körper.
Dass du es “inneres Kind” nennst, stört mich weniger als bei Stahl, weil du offensichtlich etwas anderes damit meinst.
Ich denke, wie in den meisten Fällen, ist es auch hier 80% Wahrheit und 20 % Lüge. Subjektivität lässt sich kaum eliminieren wenn es um Psyche geht. Wann immer aus Wahrheit eine Ideologie wird, entsteht auch Lüge. Das Innere Kind ist genauso wenig falsch, wie es die ultimative Heilung ist. Richtig verstanden, kann es sehr wohl einen Weg zur Heilung weisen. Es geht um die inneren Anteile die man in sich ablehnt (die Ablehnung des eigenen so Seins aufgrund der Kritik von außen) die man in Form von Erziehung als Kind erfahren hat. Diese restprogrammierung der Erziehung nennen wir (inneres ) Kind. Durch die selbstverleugnung entsteht eine Art dissoziation. Lernt man diese Anteile zu integrieren lernt man auch Heilung.
Dass abgelehnte Selbstanteile existieren und dass Erziehung Muster hinterlässt, bestreitet niemand. Das ist Psychologie.
“Inneres Kind” ist eine Metapher, die so tut, als wäre sie ein Mechanismus. Wenn du sagst, es gehe eigentlich um die Integration abgelehnter Anteile und um die Auflösung konditionierter Muster, dann beschreibst du Verhaltenstherapie.
Dafür gibt es Studien.
Für “Schattenkind umarmen” gibt es Bestseller. Das ist ein Unterschied.
“Richtig verstanden” ist der Satz, an dem sich Ideologien erkennen lassen. Er bedeutet: Wer kritisiert, hat nicht verstanden. Wer versteht, kritisiert nicht.
Aber das ist dummerweise kein Argument. Nur ein Schutzwall.
Ja hab ich gesehen..ich glaube auch, dass wir eine ähnliche Sichtweise auf Verhalten, Charakter und Selbstverantwortung haben. Ich bin nur noch nicht klar darüber, ob du alles runter brichst, auf das, was wir uns zuführen. Aber das werde ich noch Stück für Stück entdecken. Deine Artikel sind so geschrieben, dass man sie nicht so runter lesen kann und sollte, auch wenn man nicht getriggert ist. Spannend. 😊
Danke. Genau so sind sie gemeint. Und nein, ich breche nicht alles auf das herunter, was wir uns zuführen. Aber Substanzen sind der Hebel, der am schnellsten greift, wenn man verstehen will, warum Menschen sich selbst im Weg stehen. Der Rest folgt von dort aus.
Ich habe keine Studie gelesen und bin durch die Arbeit an mir selbst schon lange der Meinung, dass diese Theorie von dem inneren Kind nicht stimmt, nie gestimmt hat. Sie will uns wie so vieles nur klein halten.
ja stimme ich zu, finde es eine Teil der "Opfer Mindset" - Alle sind schuld, nur ich nicht.
was ich aber interessant finde ist die Annahme das die Probleme sich lösen können durch den Entzug was dann die Biochemie reguliert. es wäre ein versuch wert.
Ich habe in den letzten Wochen meine Innere Kinder noch einmal angeschaut, in dem ich 20 Minuten jeden Morgen über die schwierigen Ereignisse in meiner Kindheit geschrieben habe. Während des Schreibens habe ich die alten Glaubenssätze umgewandelt ins Positive. Zum Beispiel hat meine Schwester mich damals vergiftet und ich war 24 Stunden im Koma . Meine Erinnerung war "ich bin im Weg, ich bin nicht geliebt und ich sollte sterben,". Meine Transformation heißt "ich bin so froh, dass ich lebe". Seit ich diese Arbeit mache, geht es mir viel besser. Meine Eigensstudie.
Was du beschreibst, ist stark. Und ich freue mich, dass es dir besser geht.
Aber was du tust, ist keine Inneres-Kind-Arbeit. Zwanzig Minuten schreiben über schwierige Ereignisse ist expressives Schreiben. Dafür gibt es Evidenz, Pennebaker hat das in den Achtzigern in kontrollierten Studien belegt. Und einen Glaubenssatz wie “ich sollte sterben” in “ich bin froh, dass ich lebe” umzuwandeln, ist kognitive Umstrukturierung. Dafür gibt es ebenfalls Evidenz.
Du machst Verhaltenstherapie, ohne es zu wissen. Das ist das Beste, was du tun konntest. Es hat nur mit Stahls Schattenkind so viel zu tun wie eine Operation mit einem Gebet.
Ich sitze hier nichtsahnend beim Morgenkaffee und denke jetzt nach der Lektüre, vielleicht kann ich ja endlich damit aufhören, mich wie besessen verstehen und heilen zu wollen, und im Hier und Jetzt leben. Hab das Gefühl, das Zeitalter der gefallenen Gurus ist angebrochen...
Naja, es geht ja nicht darum, dass ich mich wieder so sehr mit meinem inneren Kind identifiziere, dass ich als Erwachsener Mensch handlungsunfähig bin. Es geht darum sich selbst die Fürsorge, Verantwortung und Aufmerksamkeit zu schenken, die ich als Kind nicht bekommen habe, sodass mein Erwachsenes Ich frei ist aus der bewussten Ebene zu handeln und zu wirken und nicht vom Unterbewusstsein blockiert wird.
Ich stimme dir zu, es sind biochemischen Prozesse. Kognitive Umprogrammierung allerdings ist ein bewiesenes Prinzip, was in genau solcher Schattenarbeit Anwendung findet, damit folgt die Chemie. Und klar, braucht es Training, um dann auch die Unsicherheit, das Selbstbewusstsein, das Vertrauen in sicht und die neuen Pfade nach der Erkenntnis umzusetzen. Meine Klienten schaffen das alle. Der eine braucht 2 Tage, der andere 2 Jahre. Aber jeder der bewusst dran bleibt schafft es sich neue Verschaltungen im Gehirn zu bauen und dadurch mit mehr Energie und im Einklang mit den bewussten Lebensvorstellung voran zu gehen. Ob das innere Kind jetzt tot oder wiederbelebt wurde, kann ja jeder für sich entscheiden, bei mir in den Sitzungen wird es jedenfalls liebevoll in den Arm genommen.
Kognitive Umprogrammierung ist ein realer Mechanismus. Neuroplastizität existiert, das erlebe ich am eigenen Leib, wenn ich mich von Substanzen befreie. “Schattenarbeit” und “inneres Kind in den Arm nehmen” sind jedoch keine gangbaren Wege, diesen Mechanismus zu aktivieren. Es gibt es keine Wirksamkeitsstudie.
Es gibt Klienten, die sich besser fühlen.
Das ist alles.
So wie es Leute gibt, die sich nach einer Quecksilberkur besser fühlten.
Wenn die Spanne zwischen zwei Tagen und zwei Jahren liegt und jeder, der “bewusst dranbleibt”, es schafft, dann ist das Kriterium für Erfolg so weit gefasst, dass Scheitern definitorisch ausgeschlossen ist. Das ist kein Wirksamkeitsnachweis.
Ob das innere Kind tot oder wiederbelebt wird, kann tatsächlich jeder für sich entscheiden. Ob die Methode wirkt, kann man messen.
Dass es niemand tut, ist kein Zufall.
Liebe Grüße
Allein die Formulierung ‚ das innere kind ist tot‘ ist für mich unmenschlich - einfach zu wissenschaftlich. Man kann nicht alles messen. Aber sehr viel fühlen was man wiederum schwer in Worten ausdrücken kann, geschweige denn bewerten.
Wir sind teil der Natur,
Und ich wünsche jedem einen Zugang zu seinem inneren kind
"Zu wissenschaftlich" ist eine Kritik, die ich dankend annehme.
Und jedem "einen Zugang zu seinem inneren Kind" zu wünschen, während Menschen an messbaren Entzündungen, zerstörtem Schlaf und entgleistem Stoffwechsel krepieren, ist wie einem Ertrinkenden einen Spiegel reichen, damit er sich beim Untergehen besser kennenlernt.
Das ist mir etwas zu einseitig- ich darf doch mich mit meinen kindheitserlebnissen/ traumata beschäftigen auch wenn ich nicht an messbaren Entzündungen leide?
Ich z.b. habe mich schlichtweg über meine eigenen Reaktionen gewundert und geärgert dass ich sie nicht abstellen konnte obwohl mir die Vernunft das klar sagte und ich es auch wollte, aber es ging nicht. über die Erkenntnis dass das ein kindheitstrauma ist kam das erkennen, dann das fühlen, dann das selbst beobachten und dann das innehalten.
Vielleicht gefällt mir auch einfach nicht die ausdrucksweise. Vom Tod des inneren Kindes oder dass es sterben muss….
Ich bin dankbar den Zugang gefunden zu haben um für mich selbst ein liebevollerer Begleiter geworden zu sein mit Mitgefühl und Verständnis
Was du beschreibst, erkennen, fühlen, beobachten, innehalten, ist achtsamkeitsbasierte Selbstbeobachtung. Dafür gibt es Studien und Wirksamkeitsnachweise. Das hast du dir allein erarbeitet.
Dass du es trotzdem "inneres Kind" nennst, gibt einer Frau den Kredit, deren Methode auf Vorstellungsinflation basiert. Wer das tut, erfindet Erinnerungen. Mazzoni und Memon haben es gemessen. Vierzig Prozent der Versuchspersonen entwickelten detaillierte Erinnerungen an Ereignisse, die nie stattgefunden haben. Dein Körper reagiert auf die Vorstellung, nicht auf die Vergangenheit. Tränen beweisen Vorstellungskraft, nicht Trauma.
Stahl hat keine kontrollierten Studien vorgelegt. Du hast dich selbst geheilt und gibst den Kredit einer Broschüre, die dich daran hätte hindern können.
Ich hab das buch nie gelesen 🙏
Hinrichtung texas giftspritze hustville ???
Ein sehr spannender Artikel!
Ich habe ihn bewusst gelesen und den Inhalt als bereichernd empfunden.
Persönlich finde ich die Formulierung „inneres Kind“ jedoch schwer zu greifen. Für mich ist nicht ganz klar, was genau damit gemeint ist – ich habe dieses Konzept bisher nie wirklich als greifbar empfunden.
Es ist nicht greifbar, weil es nichts zu greifen gibt. Das Konzept hat keine biologische Verankerung. Wer es nicht versteht, hat es bereits durchschaut.
Ich kenne das innere Kind als das, was wir in unserer Erinnerung erleben, bevor wir ein eigenes Ich-Gefühl ausprägen. Als Kind sind wir präsent und mit allem verbunden. Irgendwann kommt der Moment wo sich das Bewusstsein formt und wir unseren paradiesischen Blick auf das Leben verlieren. Das ist so ca. zwischen 5-9 Jahren. Danach kommt die Pupertät in der sich die emotionalen und mentalen Denkmuster formen. Das innere Kind wieder integrieren, heißt den Teil, der die kindliche Sicht hat mit als einen Wesensanteil anzunehmen und in das Bewusstsein zu überführen. Der Zeitpunkt an dem es sich abspaltet nennt man auch den Schritt über den Rubikon gehen. Und innere Kind arbeit ist es, die früheren Wesenanteile mit ins Boot zu holen. Genau, wie meine verletzten Anteile oder meine unbewussten Verhaltensmuster mein Leben mit gestalten, kann es auch das innere Kind, wenn ich wieder einen Zugang dazu aufbaue.
Wir hatten das weiter oben im Thread. Was du hier beschreibst, ist dasselbe Konzept in anderen Worten. Die Fußnoten im Text adressieren genau das.
Es ist immer das gleiche nur in anderen Worten, wenn wir einander verstehen wollen. Es gibt auch zu dem, was ich schreibe jede Menge wissenschaftlicher Nachweise. Ich habe selbst Bioinformatik und Sportpsychologie studiert. Mir geht es aber nicht darum etwas zu beweisen, sondern darum sich auszutauschen.
Austausch gerne. Wenn du die wissenschaftlichen Nachweise hast, schick sie mir. Ich lese alles. Mein Text hat elf Fußnoten, die auf deinen Kommentar warten. LG
Ich hab ja gerade geschrieben, dass das nicht die Ebene ist auf der ich argumentieren möchte. Ich akzeptiere deine Sicht. Für einen Austausch gehört dazu, dass du meine ebenfalls akzeptierst und wir dann gemeinsam schauen, wo wir uns gegenseitig bereichern, erweitern oder unterstützen können. Ob es einen Konsens gibt oder beide Meinungen einfach nicht kompatibel sind, wir sie aber stehen lassen können.
Als ich noch in dieser endlosen Persönlichkeitsentwicklung feststeckte, kaufte ich mir das Buch. Es wurde als game Changer verkauft und ich dachte, ich lese es. Kann ja nicht schaden, dachte ich.
Ich habe es nicht über die ersten 20 Seiten geschafft.
Kurz darauf beendete ich meine Reise der Persönlichkeitsentwicklung - 10 Jahre sollten reichen, oder ?
DAS war dann aber der wirkliche Game Changer. Mir war nicht damit geholfen, mich pausenlos mit vermeintlich schlimmen Dingen und irgendwelchen Unzulänglichkeiten zu beschäftigen.
Bei mir liegt das jedoch nicht an irgendeinem Konsum, da ich nichts konsumieren. Damals habe ich noch alle paar Tage mal einen Kaffee getrunken am Mittag. Das wars dann auch.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass dieses "sich den vermeintlichen Traumata stellen" einen einfach nur noch mehr traumatisiert.
Zehn Jahre Persönlichkeitsentwicklung und der Game Changer war, damit aufzuhören. 😊
Die Branche lebt davon, dass du nie fertig wirst. Jedes Buch öffnet ein neues Problem, das du vorher nicht hattest. Jedes Seminar endet mit dem Hinweis auf das nächste. Der Mechanismus ist identisch mit Sucht: Du suchst Erlösung in der Substanz, die das Leiden erzeugt.
Dein letzter Satz ist wichtig, und ich muss ihn präzisieren. Sich Traumata zu stellen kann retraumatisieren.
Aber nur, wenn man es ohne Ziel tut.
Wenn das Stellen zum Dauerzustand wird, zur Identität, zum Ritual. Dann gräbt man im selben Loch, bis man darin wohnt. Das Ziel ist, durchzukommen durch das Trauma und es hinter sich zu lassen.
Wer ankommt, hört auf zu graben.
Ein starker Text, der bei mir etwas ausgelöst hat.
Obwohl ich davor gar nicht bewusst wusste, wie genervt ich eigentlich von diesem ganzen Selbstoptimieren bin.
Dieses ständige „an sich arbeiten“, Traumata aufarbeiten, verstehen, warum man wann wie reagiert, für mich fühlt sich das oft an wie die Fortsetzung von körperlicher Optimierung, nur auf psychischer Ebene.
Und ehrlich gesagt: Ich bin müde davon.
Ich möchte einfach Mensch sein.Mit meinen Macken.Egal, woher sie kommen.
Mit meinen guten Seiten und mit denen, die auf keinen fall „perfekt“ werden. Denn wenn sie perfekt werden bin ich eine Maschine geworden.
Ich habe die Studien nicht gelesen und um sie zu lesen, fehlt mir schlichtweg die Zeit. Wollte ich den Artikel widerlegen, müsste ich mich auf die Suche nach Studien mit gegenteiligen Ergebnissen machen. Das geht erst recht nicht und so wie ich den Verfasser kenne, wird er sagen, es gibt eh keine, sonst hätte er sie einfließen lassen. Meinung ersetzt keine Daten und auch persönliche Erfahrung zählt nicht. Ich erwähne meine aber trotzdem.
Das Buch von Stefanie Stahl war mir zu viel, also habe ich nur das Arbeitsbuch organisiert. Eines für mich und eines für meinen Mann. Siehe da, unsere Beziehung hat sich verbessert (sie war aber von vornherein schon nicht schlecht).
Situationen, in denen einer von uns beiden empfindlich oder zickig reagiert hätte, konnten ab da umschifft werden. Weil wir erkannten, welche unsere Trigger sind und wie die Reaktion aufgrund derer die Stimmung ins Negative kippen ließen. Anstatt nochmal nachzulauschen: Hat er / sie das wirklich so gemeint? Oder hab ich da nur etwas rausgehört, was gar nicht da war.
Unterm Strich denke ich, ist es eine okaye Sache (Studien hin oder her), solange einfach Kommunikation verbessert werden soll. Wenn tiefgreifende Probleme vorhanden sind, mögen andere Methoden von größerem Vorteil sein.
Danke für die Ehrlichkeit. Du hast recht, dass mich das Fehlen von Gegenstudien nicht überrascht hätte.
Was du beschreibst, widerspricht auch dem Text nicht. Trigger erkennen, Reaktionsmuster abfangen, Kommunikation verbessern. — Funktioniert alles.
Dafür braucht man kein Schattenkind. Nur ein Arbeitsblatt.
Für tiefgreifende Probleme braucht es andere Methoden.
Ich liebe alles daran. Überhaupt ist die ganze Psychologisierung in unserer Gesellschaft außer Kontrolle. Seit Freud…der soviel Unfug losgetreten hat.
Ich habe das Konzept "Inneres Kind" in einem anderen Kontext im Coaching kennengelernt. Für mich persönlich war es sehr hilfreich, weil ich es nicht als "in der Vergangenheit wühlen" gesehen habe, sondern quasi damit verstanden habe, wieso ich manchmal eine gewisse Programmierung für manche Gefühle habe. So konnte ich mich sehr gut von diesen Gefühlen lösen, was ja genau deine neurochemischen Prozesse dann auch wiederum beschreibt.
Ich gehe mittlerweile mit sehr viel weniger Wut, Ärger und negativen Gefühlen durch die Welt, weil ich meine Programmierung aus der Vergangenheit verstanden habe. Ich sehe es eher wie Anthony De Mello, der sagt, wir müssen unsere Programmierung verstehen und gar nicht dieses "ich suche nach Traumata oder Ähnlichem". Es geht darum zu sagen, warum hat mich in dieser Situation dieses oder jenes so emotional aufgewühlt? Und dann zu verstehen, dass schon viele Themen auch aus der Kindheit kommen. Aber dann nicht in der Vergangenheit zu verweilen, sondern einfach nur zu verstehen, um es so loslassen zu können.
Das war für mich ein hilfreiches Konzept und hat mir übrigens geholfen, dabei aufzuhören zu rauchen, keinen Zucker mehr zu essen und keinen Kaffee mehr zu trinken. Ich finde cool, dass du das schreibst, weil das sind genau die Erfahrungen, die ich gemacht habe: Mit jeder Droge, die ich zu mir genommen und dann aufgegeben habe, hat sich der Prozess einfach noch um ein Vielfaches beschleunigt.
Danke.
Was du beschreibst, bestätigt die Reihenfolge, um die es geht. Du hast verstanden, woher deine Muster kommen. Und dann hast du aufgehört zu rauchen, Zucker gestrichen, Koffein gestrichen. Und erst dann hat sich alles beschleunigt. Die Erkenntnis hat dir gezeigt, wo die Tür ist. Durchgegangen bist du mit dem Körper.
Dass du es “inneres Kind” nennst, stört mich weniger als bei Stahl, weil du offensichtlich etwas anderes damit meinst.
Der Unterschied ist alles.
Liebe Grüße
Ich finde diese Erkenntnis sehr bedenkenswert und werde sie in der nächsten Zeit innerlich hin- und herbewegen.
Danke!
Ich denke, wie in den meisten Fällen, ist es auch hier 80% Wahrheit und 20 % Lüge. Subjektivität lässt sich kaum eliminieren wenn es um Psyche geht. Wann immer aus Wahrheit eine Ideologie wird, entsteht auch Lüge. Das Innere Kind ist genauso wenig falsch, wie es die ultimative Heilung ist. Richtig verstanden, kann es sehr wohl einen Weg zur Heilung weisen. Es geht um die inneren Anteile die man in sich ablehnt (die Ablehnung des eigenen so Seins aufgrund der Kritik von außen) die man in Form von Erziehung als Kind erfahren hat. Diese restprogrammierung der Erziehung nennen wir (inneres ) Kind. Durch die selbstverleugnung entsteht eine Art dissoziation. Lernt man diese Anteile zu integrieren lernt man auch Heilung.
Dass abgelehnte Selbstanteile existieren und dass Erziehung Muster hinterlässt, bestreitet niemand. Das ist Psychologie.
“Inneres Kind” ist eine Metapher, die so tut, als wäre sie ein Mechanismus. Wenn du sagst, es gehe eigentlich um die Integration abgelehnter Anteile und um die Auflösung konditionierter Muster, dann beschreibst du Verhaltenstherapie.
Dafür gibt es Studien.
Für “Schattenkind umarmen” gibt es Bestseller. Das ist ein Unterschied.
“Richtig verstanden” ist der Satz, an dem sich Ideologien erkennen lassen. Er bedeutet: Wer kritisiert, hat nicht verstanden. Wer versteht, kritisiert nicht.
Aber das ist dummerweise kein Argument. Nur ein Schutzwall.
Liebe Grüße
Großartiger Text!
Danke. 😊
Danke Danke Dabke.
Ich glaube, ich brauche noch ein paar Texte, um deinen Ansatz in Gänze zu verstehen.
Vieles nicke ich direkt mit ab, den Rest muss ich noch herausfinden.
Dafür gibt es ein ganzes Buch: “Kreativer Suizid. Rauchen, Hunger und die Lüge vom inneren Kind”
Liebe Grüße
Ja hab ich gesehen..ich glaube auch, dass wir eine ähnliche Sichtweise auf Verhalten, Charakter und Selbstverantwortung haben. Ich bin nur noch nicht klar darüber, ob du alles runter brichst, auf das, was wir uns zuführen. Aber das werde ich noch Stück für Stück entdecken. Deine Artikel sind so geschrieben, dass man sie nicht so runter lesen kann und sollte, auch wenn man nicht getriggert ist. Spannend. 😊
Danke. Genau so sind sie gemeint. Und nein, ich breche nicht alles auf das herunter, was wir uns zuführen. Aber Substanzen sind der Hebel, der am schnellsten greift, wenn man verstehen will, warum Menschen sich selbst im Weg stehen. Der Rest folgt von dort aus.
Ich habe keine Studie gelesen und bin durch die Arbeit an mir selbst schon lange der Meinung, dass diese Theorie von dem inneren Kind nicht stimmt, nie gestimmt hat. Sie will uns wie so vieles nur klein halten.
Uff, krass. Gut, dass du dieses Thema ansprichst. Endlich laute Gedanken, die mit dem Dogma, das in dieser Deutungsweise steckt, aufräumen.
🩷🪽
Sehr interessant.
ja stimme ich zu, finde es eine Teil der "Opfer Mindset" - Alle sind schuld, nur ich nicht.
was ich aber interessant finde ist die Annahme das die Probleme sich lösen können durch den Entzug was dann die Biochemie reguliert. es wäre ein versuch wert.
Ich habe in den letzten Wochen meine Innere Kinder noch einmal angeschaut, in dem ich 20 Minuten jeden Morgen über die schwierigen Ereignisse in meiner Kindheit geschrieben habe. Während des Schreibens habe ich die alten Glaubenssätze umgewandelt ins Positive. Zum Beispiel hat meine Schwester mich damals vergiftet und ich war 24 Stunden im Koma . Meine Erinnerung war "ich bin im Weg, ich bin nicht geliebt und ich sollte sterben,". Meine Transformation heißt "ich bin so froh, dass ich lebe". Seit ich diese Arbeit mache, geht es mir viel besser. Meine Eigensstudie.
Was du beschreibst, ist stark. Und ich freue mich, dass es dir besser geht.
Aber was du tust, ist keine Inneres-Kind-Arbeit. Zwanzig Minuten schreiben über schwierige Ereignisse ist expressives Schreiben. Dafür gibt es Evidenz, Pennebaker hat das in den Achtzigern in kontrollierten Studien belegt. Und einen Glaubenssatz wie “ich sollte sterben” in “ich bin froh, dass ich lebe” umzuwandeln, ist kognitive Umstrukturierung. Dafür gibt es ebenfalls Evidenz.
Du machst Verhaltenstherapie, ohne es zu wissen. Das ist das Beste, was du tun konntest. Es hat nur mit Stahls Schattenkind so viel zu tun wie eine Operation mit einem Gebet.
Liebe Grüße
Ich sitze hier nichtsahnend beim Morgenkaffee und denke jetzt nach der Lektüre, vielleicht kann ich ja endlich damit aufhören, mich wie besessen verstehen und heilen zu wollen, und im Hier und Jetzt leben. Hab das Gefühl, das Zeitalter der gefallenen Gurus ist angebrochen...