Zitrone, wem Zitrone gebührt.

 

Die meisten Magazine finanzieren sich über Werbeanzeigen. Die inhaltliche Qualität der Magazine leidet darunter, da sich Redakteure oft mehr wie Herstellungsleiter denn wie Autoren verhalten, wenn sie sich vor allem darauf konzentrieren, ihren Werbekunden ein passendes Umfeld zu bieten. Sie fangen an, sich anzubiedern oder abhängig zu machen. Vielen Magazinen merkt man dies an: Sie sind brillant darin, eine Leseerfahrung zu versprechen, aber schlecht darin, diese auch einzulösen.

 

KOKOS & ZITRONE ist von anderer Art. Es geht uns darum: Dinge und Themen aus einem Blickwinkel heraus zu bearbeiten, der nicht um dasjenige kreist, was unsere Leser ohnehin schon wissen, sondern auf die eigene Wahrnehmung entgrenzend zu wirken – nicht für Werbekunden, nicht für die nächste Deadline oder das Bedürfnis, anderen zu gefallen, sondern mit Texten, die Blumen der Veränderung sind, und an die wir daher solange feilen, bis etwas entstanden ist, das bleibenden Wert besitzt.

 

Dabei reicht das Themenspektrum in KOKOS & ZITRONE von Brokkoli bis Virtual Reality, von der Philosophie des Leibes bis hin zu Kuchen als seelisches Regulativ. Es geht darum, Selbsterkenntnis zu provozieren – ein Magazin, das zwar nicht immer die eigenen Vorurteile bestätigt, dafür aber umso gewinnbringender ist. KOKOS & ZITRONE – das ist ein Magazin zur Überwindung der kognitiven Belanglosigkeit. Es liefert keine intellektuelle Tiefkühlware, sondern geistiges Chlorophyll. Wie ein Honiglöffel hochwertige Kost in formbewusste Bahnen lenkt, bricht KOKOS & ZITRONE gängige Dichotomien auf.

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